pte20001109047 in Business
Strafforderung an Blu nach italienischer UMTS-Auktion auf Eis gelegt
Laut Verwaltungsgerichtspräsident Elefante wäre der Schaden zu groß gewesen
Rom (pte047/09.11.2000/16:30)
Das römische Verwaltungsgericht (Tar) hat die von Blu geforderte Strafzahlung in der Höhe von 28 Mrd. Schilling auf Eis gelegt. Für den Moment bleibt das Geld auf den Bankkonten liegen. Tar-Präsident Agostino Elefante begründete gegenüber der Online-Ausgabe der Tageszeitung Repubblica die Entscheidung damit, dass eine sofortige Zahlung Blu samt Beschätigte in zu große Schwierigkeiten gebracht hätte.
Für das Blu-Konsortium hätte eine dermaßen hohe Geldstrafe das Aus bedeutet, führte Elefante näher aus. Eine Klage hätte das Risiko mit sich gebracht, den Telekommunikationssektor durch Verschwinden einer Firma in der Größe von Blu komplett auf den Kopf zu stellen.
Für das Blu-Konsortium hätte eine dermaßen hohe Geldstrafe das Aus bedeutet, führte Elefante näher aus. Eine Klage hätte das Risiko mit sich gebracht, den Telekommunikationssektor durch Verschwinden einer Firma in der Größe von Blu komplett auf den Kopf zu stellen.
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