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pte20200214003 Unternehmen/Wirtschaft, Politik/Recht

Steueroase: EU ächtet britische Cayman-Inseln

Inselgruppe in Karibik kurz nach Brexit auf "Schwarzer Liste" - Sanktionen möglich


Cayman-Inseln: EU ächtet Steueroase (Foto: pixabay.com, koolkisses07)
Cayman-Inseln: EU ächtet Steueroase (Foto: pixabay.com, koolkisses07)

Brüssel (pte003/14.02.2020/06:10) - Die EU-Kommission http://ec.europa.eu wird die britisch regierten Cayman-Inseln auf ihre "Schwarze Liste" der Steueroasen setzen - nur zwei Wochen nach dem Austritt Großbritanniens aus der Union. Die karibische Inselgruppe kooperiere nicht mit den Steuervorgaben von Brüssel. Deswegen drohen den Cayman-Inseln Sanktionen, der Handel mit der EU wird deutlich schwieriger werden. Großbritannien hat die Inseln als EU-Mitglied immer vor solchen Maßnahmen beschützt.

"Gewohnte Standards einhalten"

Einem Verhanldungsmandat der EU zum Thema Brexit zufolge erwartet die Union von Großbritannien, weiterhin ähnliche Steuerrichtlinien zu verfolgen wie bisher. "Das Vereinigte Königreich muss die gewohnten Standards einhalten, um Steuervermeidung zu bekämpfen", heißt es in dem Mandat.

Die Cayman-Inseln werden künftig von der EU laut einem "Guardian"-Bericht als "nicht kooperativ" eingestuft. Schätzungen zufolge werden über die Inselgruppe jedes Jahr etwa 600 Mrd. Euro an Steuern vermieden. Auf der schwarzen Liste stehen noch Nationen wie Fiji, der Oman, Samoa, Trinidad und Tobago sowie die von den USA regierten Virgin Islands.

Sanktionen bislang noch unklar

Am 25. Februar sollen die 27 Finanzminister der EU den Beschluss unterzeichnen. Noch unklar ist, wie die EU mit den Cayman-Inseln verfahren wird, sobald die Übergangsphase des Brexit, in der Großbritannien sich noch an EU-Regulierungen hält, vorbei ist. Der EU-Kommission zufolge werden die einzelnen EU-Staaten möglicherweise eigenständig bestimmen dürfen, ob sie Sanktionen gegen die Inselgruppe verhängen.

(Ende)
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