pte20071003021 in Business
Steuergeldverschwendung: Skandal um Asfinag-Ausschreibepraxis
Systematischer Ausschluss günstiger Anbieter
Wien (pte021/03.10.2007/12:45)
Der Autobahnbetreiber Asfinag http://www.asfinag.at hat durch eine fragwürdige Praxis bei öffentlichen Ausschreibungen zumindest Steuergelder in der Höhe von rund 500.000 Euro verschwendet. Zu diesem Schluss kommen die Rechtsanwälte Gunter Estermann und Ralf D. Pock http://www.estermann-pock.at in ihrer aktuellen Ausgabe "Die Vergabepraxis 7" (siehe Anlage) und führen schwerwiegende Argumente gegen diese Form der Ausschreibungen ins Treffen. "Hauptkritikpunkt ist dabei das von der Asfinag angewendete Unterpreiskriterium, das einen klaren Rechtsverstoß gegen EU-Bestimmungen darstellt", so Estermann im Gespräch mit pressetext. Die Asfinag entscheidet sich dabei im Ergebnis häufig für teurere Angebote und lässt preislich zum Teil deutlich günstigere Angebote - mit gleicher technischer Qualität - unberücksichtigt.
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