pte20081122007 in Business
Spieleentwickler kämpfen um gesellschaftliche Akzeptanz
"Vielen ist nicht bewusst, dass das ein echter Beruf ist"
Wien (pte007/22.11.2008/13:40)
Die Computer- und Videospielebranche ist nicht nur einer der weltweit größten Wachstumsmärkte, sondern erzielt mittlerweile höhere Umsätze als die Filmindustrie Hollywoods. Eine Stagnation dieses Trends ist nicht auszumachen, zumal selbst die Handy-Hersteller Spieleentwickler brauchen. In Anbetracht der starken Zuwächse steigt auch das Interesse an diesem Beruf. "Die Zahl der Leute, die sich für einen Job als Spieleentwickler interessieren, ist in letzter Zeit deutlich gestiegen. Das Problem ist nur, dass die meisten gar nicht wissen, welche Ausbildungsmöglichkeiten es in diesem Bereich überhaupt gibt", erklärt Chris Chiu, Programmierer beim österreichischen Entwicklerstudio Sproing http://www.sproing.com , im Gespräch mit pressetext. Ausschlaggebend für dieses Problem sei vor allem das fehlende Bewusstsein innerhalb der Öffentlichkeit. "Vielen ist gar nicht bewusst, dass Spieleentwickler überhaupt ein echter Beruf ist. Das liegt zum Teil wohl auch darin begründet, dass es der Spielebranche immer noch an gesellschaftlicher Akzeptanz fehlt", so Chiu.
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