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pte20211004002 Technologie/Digitalisierung, Medizin/Wellness

Smartphone-Sensoren überführen Bekiffte

Forscher des Stevens Institute of Technology werten Daten mittels KI-basierter Software aus


Cannabis-Konsum lässt sich per Smartphone nachweisen (Foto: stevens.edu)
Cannabis-Konsum lässt sich per Smartphone nachweisen (Foto: stevens.edu)

Hoboken (pte002/04.10.2021/06:05) - Handy-Sensoren verraten Cannabis-Konsumenten, sagt Sang Won Bae vom Stevens Institute of Technology http://stevens.edu . Die Expertin und ihr Team nutzen die Sensoren - sowohl den, der die Zeit anzeigt als auch jenen, der die Route verfolgt, die das Gerät nimmt. Das Gerät muss sich stets an Sende- und Empfangsstationen anmelden, damit es angerufen werden kann. Zuvor hatte das Forscherteam Modelle auf der Basis von maschinellem Lernen entwickelt, um Rauschtrinken zu erkennen.

Unauffällige Kontrolle

"Smartphones mit ihren mobilen Sensoren sind universell und können unser Verhalten auf unauffällige Weise verfolgen. Sie sind keine Ablenkung und die Daten, die sie sammeln, können möglicherweise falsche Entscheidungen verhindern, wenn man unter schlechten Einfluss gerät", sagt Bae. Die Forscher haben die Daten der Bewegungssensoren in den Smartphones von jungen Erwachsenen überwacht, die mindestens zweimal pro Woche Cannabis konsumierten. Sie kombinierten die Daten mit anderen Charakteristika und den Aussagen der Versuchsteilnehmer. Diese mussten zu bestimmten Zeiten angeben, ob sie high oder clean waren.

Diese Informationen flossen in ein auf Künstlicher Intelligenz basierendes Programm. Durch die Kombination aller Daten lässt sich mit 90-prozentiger Sicherheit erkennen, ob jemand Rauschgift genommen hatte, heißt es. Damit soll Menschen, die zu übermäßigem Cannabis-Konsum neigen, eine Selbstkontrolle ermöglicht werden, unterstreichen die Wissenschaftler.

Prognose des Verhaltens

"Es ist wichtig, Menschen die Möglichkeit zu geben, ihr Verhalten zu ändern, bevor etwas Negatives passiert. Unsere Arbeit zielt darauf ab, das Verhalten von Menschen vorherzusagen, vor allem, um die zu unterstützen, die körperlich oder kognitiv beeinträchtigt sind", verdeutlicht Bae. Außerdem hat sie die Hoffnung, die Software zur schnellen Erkennung von Bekifften nutzen zu können.

(Ende)
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