pte20090318004 in Leben
Slumdog Millionär als Spiegel der Armut Indiens
Bildung als Chance für Straßenkinder Mumbais
Mumbai (pte004/18.03.2009/06:20)
Indiens Armut und Elend sind der Stoff, aus dem der britische Regisseur Danny Boyle seinen Oskar-gekrönten Film "Slumdog Millionär" entwickelte, der diese Woche in den deutschsprachigen Kinos anläuft. Schonungslos zeigt der Film dunkle Seiten der aufstrebenden indischen Wirtschafts- und Finanzmetropole Mumbai, von der viele Menschen betroffen sind: Einer Volkszählung von 2001 zufolge leben 6,5 Mio. Menschen in den Elendsvierteln der 20 Mio.-Stadt, unter ihnen drei der Kinderdarsteller des Films. 130.000 Kinder der Stadt leben auf der Straße. "Auch wenn der Film nicht die ganze Realität indischer Slums darstellen kann, macht er doch mit wesentlichen Problemen der Armut in Indien vertraut", urteilt Barnabe d'Souza, indischer Priester aus Mumbai und Leiter der Sozialorganisation "Shelter Don Bosco" http://www.shelterdonbosco.org , im pressetext-Interview.
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