pte20081122003 in Business
Sex in Second Life: "Zuerst muss man sich Genitalien kaufen"
Nutzer leben sexuelle Fantasien in virtueller Online-Welt aus
San Francisco (pte003/22.11.2008/06:05)
Die virtuelle Online-Welt Second Life http://de.secondlife.com ist für ihre zahlreichen Anhänger in erster Linie ein Ort, an dem sie die Restriktionen des normalen Alltagslebens hinter sich und ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Dass eine derartige Handlungsfreiheit von einigen Nutzern auch dafür ausgenutzt wird, um die eigenen sexuellen Fantasien mithilfe von Avataren in virtueller Form auszuleben, ist kein Geheimnis. Darüber jedoch, wie ein Sexualakt zwischen zwei computergenerierten Charakteren genau funktioniert, wissen nur die wenigsten Bescheid. "Zuerst muss man sich ein paar Genitalien kaufen", erläutert Second-Life-Experte Adrian Mars in einem BBC-Bericht. Denn die im Rahmen der virtuellen 3D-Welt zum Einsatz kommenden Spielfiguren seien von Beginn an prinzipiell nicht mit den entsprechenden Geschlechtsmerkmalen ausgestattet. Hat ein Nutzer sich erst einmal für das Objekt seiner Wahl entschieden, müsse er sich nur noch um einen passenden Partner kümmern, der gewillt ist, seinen Avatar an einer sexuellen Handlung teilnehmen zu lassen.
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