pte20090128026 in Leben
Schüler pauken zu viele Jahreszahlen
Historiker: "Geschichtswissen trotz Internet zur Orientierung nötig"
Göttingen (pte026/28.01.2009/13:00)
Geschichtslehrer fordern zu viele Jahreszahlen von ihren Schülern. Das hat Michael Sauer, Geschichtsdidaktiker an der Universität Göttingen http://www.uni-goettingen.de , in einer Befragung von 90 Gymnasiallehrern in Niedersachsen festgestellt. Er schlug 248 Jahreszahlen vor, ausgehend von der vorgeschichtlichen Zeit bis hin zur Gegenwart, und bat die Lehrer um ihre Einschätzung, welche davon ein Schüler am Ende der zehnten Schulstufe wissen sollte. Die Angaben variierten zwischen 40 und 150 Zahlen, wobei der Durchschnitt bei 104 lag. "Die Vorstellung über einen Datenkanon gehen weit auseinander. Es fehlt auch eine einheitliche Definition, welche Geschichtsdaten verbindlich sein sollten", so das Resümee des Historikers im pressetext-Interview.
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