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pte19980312002 in Business

Schlechte Noten für Österreichs Schüler im internationalen Vergleich

Schwach in Mathe und Physik - Befriedigend in allgemeiner Naturwissenschaft


Boston (pte) (pte002/12.03.1998/06:00)

Österreichische Gymnasiasten zeigen neuesten Forschungsergebnissen zufolge nur mittelmäßige Leistungen, vergleicht man sie mit Schülern aus anderen westlichen Ländern. Dies belegt der neueste Teil der dritten internationalen Vergleichsstudie in Mathematik und Naturwissenschaften (Third International Mathematics and Science Study, TIMSS), der jetzt in den USA veröffentlicht wurde. Es ist die größte derartige Vergleichsstudie weltweit.

Obwohl über dem Durchschnitt, belegen die Österreicher in allgemeiner Mathematik unter Mitschülern aus 21 Ländern mit 518 Punkten nur Platz 11. An der Spitze liegen die Niederlande (560), Schweden (552), Dänemark (547) und die Schweiz (540). Deutschland liegt mit einem Score von 495 Punkten unter dem Länder-Durchschnitt von 500 Punkten, die US-Highschool-Angehörigen bleiben mit 461 Punkten sogar unter ferner liefen.

In höherer Mathematik landen österreichische Schüler im Vergleich von 16 Ländern mit 436 Punkten weit abgeschlagen an letzter Stelle (hinter Deutschland und USA). Spitzenreiter sind hier Frankreich (557) vor Rußland (542) und der Schweiz (533). Der Deutschnittswert liegt hier ebenfalls bei rund 500 Punkten.

Auch in allgemeiner Physik sieht das Bild für Österreichs Oberstufenschüler schlecht aus: Vorletzter Platz mit 435 Punkten vor den US-Schülern mit 423 Punkten. Auch hier an der Spitze: Norwegen (581), Schweden (573) und Rußland (545). Ein Trost: Das allgemeine naturwissenschaftliche Wissen der österreichischen Schüler bleibt - mit 520 Punkten - über dem Durchschnitt - vor Deutschland, Frankreich, Rußland, USA und Italien.

Kritik wurde nicht nur am schlechten Abschneiden der US-Schüler geübt. Von verschiedener Seite wurde auch Kritik an der Studie selbst laut, weil die Gruppen, die miteinander verglichen wurden, aus unterschiedlichen Bildungssystemen stammten, die so eigentlich nicht miteinander verglichen werden könnten. Über eine halbe Million Schüler aus 41 Ländern der Erde nahmen an dem Vergleich teil. http://nces.ed.gov/pressrelease/timss298.html (Ende)
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