pte20090826020 in Business
Scharfe Kritik an Kernkraftbetreiber Vattenfall
Brief dreier Konkurrenten verurteilt Kommunikationspolitik
Düsseldorf (pte020/26.08.2009/12:05)
Die Wogen um den Störfall im Kernkraftwerk Krümmel südöstlich von Hamburg glätten sich nur langsam. Nun sorgt ein Brief der Mitbewerber E.ON, RWE und Energie Baden-Württemberg (EnBW) für Aufsehen, in dem hochrangige Funktionäre die Kommunikationspolitik des Krümmel-Betreibers Vattenfall scharf kritisieren. "Wir sehen Vattenfall nach wie vor in der Pflicht, zu den Ereignissen und Vorfällen in Krümmel öffentlich Stellung zu beziehen", heißt es in dem Schreiben. Wie das Handelsblatt berichtet, habe man feststellen müssen, dass sich der schwedische Vattenfall-Konzern in dieser Frage zurückhalte und sich der Diskussion entziehe. Unterzeichnet wurde der Brief von E.ON-Energie-Chef Klaus-Dieter Maulbach, RWE-Vorstandsmitglied Gerd Jäger sowie Hans-Josef Zimmer, technischer Vorstand bei EnBW. Adressiert ist das Schreiben an den deutschen Vattenfall-Atomchef Ernst Michael Züfle.
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