pte20090909036 in Business
Rezession dämmt Zuwanderung ein
Migrationsbewegung weltweit rückläufig
Washington/Nürnberg (pte036/09.09.2009/13:50)
Die globale Rezession hat deutlichen Einfluss auf die Zuwanderungsstatistiken der Industrieländer genommen. Aufgrund des Wirtschaftsabschwungs hat sich der Zuzug von arbeitssuchenden Migranten weltweit rückläufig entwickelt. Wie das Migration Policy Institute (MPI) im Auftrag der BBC aufzeigt, ziehen angesichts der Wirtschaftskrise bedeutend weniger Menschen aus dem Ausland auf der Suche nach Beschäftigung um. Gleichzeitig bleibt jedoch auch der Großteil bereits im Ausland befindlicher Migranten an Ort und Stelle. Der Arbeitsplatzmangel sei die wesentlichste Ursache für den Stillstand. In ihren Heimatländern stießen die Migranten zumeist auf noch schlechtere wirtschaftliche Bedingungen als in den Industriestaaten. Neben den eigenen Familien hat die Entwicklung negative Folgen für die Schwellen- und Entwicklungsländer, aus denen die Migranten stammen.
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