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pte20180912001 Bildung/Karriere, Medien/Kommunikation

Privatschule wirbt mit Luxusleben nach Abschluss

Viele finden Anzeige "überheblich und diskriminierend" - Rektor entschuldigt sich daraufhin

Werbe-Anzeige: Kind will auch im Jaguar fahren (Foto: twitter, jamesroyclarke)
Werbe-Anzeige: Kind will auch im Jaguar fahren (Foto: twitter, jamesroyclarke)

Robertsbridge (pte001/12.09.2018/06:00) - Die englische Privatschule Vinehall School http://vinehallschool.com , die Kinder im Alter von zwei bis 13 Jahren ausbildet, hat sich für eine Werbeanzeige entschuldigt, in der Vätern versprochen wird, dass ihr Kind ihnen einen Tages einen Jaguar kauft, wenn die Ausbildung an der Schule erst einmal abgeschlossen ist. Die Anzeige wurde bei einem offenen Besuchertag entdeckt und sorgte daraufhin für Wirbel.

Diskriminierender Ansatz

Die Werbung für den Tag der offenen Tür der Privatschule zeigt einen fiktiven zukünftigen Schüler, der während des Besuchertages einen "schönen dunkelblauen Jaguar" entdeckt, der vor dem Schild "Schulleitung" parkt. Darunter wird beschrieben, wie sich der Schüler wünscht, dass auch sein Vater einen Jaguar fahren würde. Doch dieser kann nur wehmütig antworten, dass sein "Volvo noch ein paar Jahre durchhalten müsse". Die Geschichte endet damit, dass das Kind die Vinehall School besucht und seinem Vater im Ruhestand einen Jaguar kauft.

Kurz nach der Veröffentlichung der Anzeige hagelte es Kritik. "Eine Schule wird doch für ihre Qualität der Ausbildung, Schülererfahrung, Schulumgebung, Fachwahl, dem Standort und möglicherweise dem Rating ausgewählt. Das Auto, das der Schulleiter angeblich fährt, ist doch völlig irrelevant", kommentiert ein Twitter-User. Andere finden den O-Ton der Anzeige einfach nur "überheblich" und "diskriminierend".

Anstalt entschuldigt sich

"Ich bedauere zutiefst das Ärgernis, das durch die Werbeanzeige des Besuchertages verursacht wurde. Es war völlig fehlgeleitet und hätte niemals veröffentlicht werden sollen. Ich möchte auch betonen, dass sie in keiner Weise eine Reflexion des Ethos unserer Schule und der lohnenden Arbeit ist, die wir hier leisten. Ich übernehme die volle Verantwortung für die Anzeige und kann mich für solch einen unglücklichen Urteilsfehler nur entschuldigen", so der Schulleiter Joff Powis in einer öffentlichen Stellungsnahme.

(Ende)
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