pte20081125021 in Leben
Positive Klimasignale aus dem Polarmeer
Erderwärmung hat keinen Einfluss auf stärkste Meeresströmung
Kiel (pte021/25.11.2008/12:00)
Ein großer Schritt zum Verständnis des weltweiten Klimawandels ist einem Forscherteam des Leibniz Instituts für Meereswissenschaften (IFM-Geomar) http://www.ifm-geomar.de in Kiel gelungen. Demnach verändert sich die weltweit stärkste Meeresströmung, der antarktische Zirkumpolarstrom, auch durch die durch die Klimaveränderung stärkeren Winde im südlichen Ozean nicht. Die Forscher konnten die Erkenntnisse aus einer Flotte von frei im tiefen Ozean schwebenden Messrobotern messen, berichten sie in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins Nature Geoscience. Entlang des Zirkumpolarstrombandes finden tiefreichende Vertikalbewegungen statt, die einen erheblichen Teil des vom Menschen in die Atmosphäre eingebrachten CO2 in die Tiefsee verfrachten und dadurch die globale Erwärmung dämpfen.
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