pte20060915004 in Leben
Neues Verfahren zur Früherkennung von rheumatoider Arthritis
Knochendichte und Gelenkspaltweite werden überprüft
Jena (pte004/15.09.2006/06:20)
Joachim Böttcher vom Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie http://www.med.uni-jena.de/idir sowie ein Wissenschaftsteam um Gert Hein vom Rheumazentrum des Universitätsklinikums Jena http://www.uniklinikum-jena.de haben erstmals eine neue diagnostische Methode zur Früherkennung von rheumatoider Arthritis (chronische Gelenksentzündung) eingesetzt. Dabei werden mit Hilfe des DXR(digital X-Ray radiogrammetry)-Messverfahrens konventionelle Röntgenaufnahmen der Hand genommen, die daraufhin durch ein spezielles Computerprogramm auf die für die Krankheit charakteristischen Verluste an gelenksnaher Knochendichte, und durch eine zusätzliche Messtechnik auf die Gelenkspaltweite analysiert werden. Mit diesem Verfahren können die Krankheitsprozesse zu einem viel früheren Zeitpunkt und mit größerer Sicherheit erkannt werden. "Dies ist das genialste Verfahren überhaupt", zeigt sich Böttcher im Gespräch mit pressetext zufrieden.
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