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pte19980226007 in Business

Neuer Sensor für Krankheitserreger

Selbst geringste Konzentrationen nachweisbar


München (pte) (pte007/26.02.1998/10:11)

Wissenschaftler der Virginia Tech Universität (USA) haben einen neuen Sensor entwickelt, der in Lage ist, chemische und biologische Krankheitserreger in geringen Dosen zu detektieren. Der jetzt vorgestellte Sensor ist zwanzigfach empfindlicher als bisher eingesetzte Geräte, er kann "die Nadel im Heuhaufen finden" sagt Professor William Velander. Der Ingenieur der Biochemie hat den Sensor zusammen mit Professor Kent Murphy, einem Experten für Faseroptik, entwickelt. Der neue Biosensor basiert auf einer von Velander entwickelten Technologie zur Reinigung von Blutplasma im Spurenbereich.

Kombiniert mit einem Lichtleiter-Nachweissystem können die Forscher mit ihrer Neuentwicklung nun bisher nicht nachweisbare Mengen an Krankheitserregern in wenigen Sekunden bestimmen. So kann der Prototyp des Biosensors beispielsweise Endotoxin in Konzentrationen im ppt-Bereich (ein ppt entspricht einem Billionstel) nachweisen.

Velander erklärt: "Endotoxin besteht aus sogenannten Lipopolysacchariden die z.B. in Bakterien wie Escherichia Coli enthalten sind. Die Gegenwart von Endotoxin kann bei einer Blutvergiftung Blutgerinsel und Organausfälle hervorrufen, die zum Tod führen können". Anwendung könnten die neuen Sensoren beim Nachweis von Drogen, der Kontrolle der Umwelt, in der medizinischen Diagnostik und bei der Produktionskontrolle finden. Eine spezielle Anwendung sehen die Forscher im Nachweis von biologisch-chemischen Kampfstoffen.

Noch ist das gesamte Sensor-System in einem Prototypstadium und noch nicht transportabel. Velander geht jedoch davon aus, daß ein mobiler batteriebetriebener Sensor in der Größe einer Gürteltasche realisierbar ist. Hierzu benötigen die Wissenschaftler allerdings noch zusätzliches Kapital für die Weiterentwicklung. [Quelle: Hans-Gerrit Plessen; Virginia Tech] http://www.vt.edu/ (Ende)
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