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pts20220326001 Medizin/Wellness, Unternehmen/Wirtschaft

Gesundheit der Strahlentherapie-Patient:innen hängt nun allein von der Entscheidung der ÖGK ab!

Amethyst Radiotherapy Austria fordert ÖGK und Ärztekammer zum sofortigen Handeln auf


Wien (pts001/26.03.2022/09:38) -

Das größtes Krankenhaus Österreichs, das Wiener AKH, muss sein Operationsprogramm auf Notfälle und nur "absolut dringliche Fälle" beschränken. Grund sind wieder einmal die "zunehmend pandemiebedingten Personalausfälle in allen Berufsgruppen", zitiert die ORF-Nachrichtensendung ZiB2 am 25. März 2022 aus einem entsprechenden internen Schreiben, dessen Authentizität das Krankenhaus bestätigt.

Bundesweit schlagen Ärzte Alarm und verweisen auf die stets steigenden Personalausfälle, die Überforderung des medizinischen Personals und die Notsituation in den heimischen Krankenhäusern.

Dr. Paul Stuchetz, Geschäftsführer von Amethyst Radiotherapy Austria, zeigte bereits vor Monaten den aktuellen Notstand auf und verwies im Besonderen auf die besorgniserregende Situation der Strahlentherapie-Patient:innen in Österreich.

Bereits im vergangenen Jahr mussten Strahlentherapien verschoben werden. Ein Umstand, der den Heilungsprozess nachhaltig negativ beeinflusst.

"Es ist ungemein wichtig, dass ein Mensch mit einer Krebserkrankung rasch behandelt wird, um dem Krebs möglichst wenig Zeit zu geben zu wachsen oder zu streuen. Es ist medizinisch erwiesen, dass man pro vier Wochen Wartezeit auf eine Strahlenbehandlung um zehn bis zwanzig Prozent geringere Heilungschancen hat", führt Dr. Paul Stuchetz seine große Sorge aus.

In Österreich leben rund 370.000 an Krebs erkrankte Menschen. Jährlich kommen 42.000 Neuerkrankte dazu. Davon benötigen 60 Prozent einmal oder häufiger eine Strahlentherapie.

Derzeit sehe man sich noch mit einer weiteren großen Herausforderung konfrontiert: viele ukrainische Flüchtlinge benötigen als Folge des Reaktorunfalls von Tschernobyl eine Strahlentherapie.

Wien bietet im Bereich der Strahlentherapie ein für "normale Zeiten" gutes und ausreichendes Angebot an Strahlentherapieplätzen. Allerdings hat sich das Bild aufgrund von Corona und den steigenden Zahlen zu therapierenden Patient:innen aus der Ukraine verschoben und das Auslangen ist mit den bestehenden 15 Linearbeschleunigern (kurz "Linac" für "linear accelerator") für die große Herausforderung der kommenden Monate - vielleicht Jahre - nicht gegeben.

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) und die Ärztekammer (ÖÄK) haben am 10. März 2022 vereinbart, dass ukrainische Flüchtlinge unbürokratisch medizinische Behandlungen erfahren sollen, auch wenn die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen vorerst noch nicht geschaffen sind.

"Wir stehen in ständigem Austausch mit ukrainischen Spitälern und Ärzten und erhalten Tag für Tag Anfragen zur Behandlung von auf der Flucht befindlichen Krebspatient:innen. Dem werden wir selbstverständlich auch nachkommen", betont Dr. Paul Stuchetz; und weiter: "Aber mein Appell richtet sich erneut an ÖGK-Generaldirektor Mag. Bernhard Wurzer, denn es liegt nun an allein an ihm rasch im Sinne der Gesundheit aller in Österreich lebenden Menschen zu agieren und unsere Einrichtung in das System der ÖGK aufzunehmen. Ausnahmesituationen erfordern unkonventionelle Lösungen zum Wohle aller!"

"Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum ÖGK-Generaldirektor Mag. Bernhard Wurzer nicht zum Wohl der Krebspatient:innen handelt?", beklagt Dr. Paul Stuchetz das Schweigen der ÖGK.

Mit den vorhandenen Linacs können in Wien bis zu 6.000 Patient:innen pro Jahr behandelt werden. Der Bedarf an Strahlentherapieplätzen wird in Wien in den kommenden Monaten weit höher ausfallen. Der seit dem Jahr 2020 von Amethyst Radiotherapy Austria auf dem Areal der Wiener Privatklinik betriebene Linac erweitert die Behandlungskapazität in Wien um 20 Prozent. Die Kosten der Behandlung durch Amethyst Radiotherapy Austria sind ident mit jenen Behandlungskosten in einem öffentlichen Krankenhaus.

"Es entsteht dadurch kein finanzieller oder wirtschaftlicher Nachteil für die ÖGK, aber ein ein unglaublicher Vorteil für alle an Krebs erkrankten Patient:innen. Der Ball liegt nun bei der ÖGK im Sinne der Gesundheit und der Menschlichkeit zu agieren", so der Appell von Dr. Paul Stuchetz; und weiter: "Krebs kennt alles, nur keine Zeit! Behandlungsplätze bleiben dennoch ungenutzt - das muss nicht sein, wenn wir in derart fordernden Zeiten wie diesen unsere Verantwortung leben! Die Gesundheit der Krebspatient:innen liegt nun allein in der Hand der ÖGK."

Amethyst Radiotherapy Austria: https://amethyst-radiotherapy.at

(Ende)
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