ptp20160716002 Medizin/Wellness, Kultur/Lifestyle

Augen eins in Berlin: UV-Crosslinking bei Keratokonus

Bei Hornhautschwäche kann eine UV-Licht-Behandlung helfen


Nach Lasik-OP: Hornhautwölbung (© Jürgen Fälchle - Fotolia)
Nach Lasik-OP: Hornhautwölbung (© Jürgen Fälchle - Fotolia)

Berlin (ptp002/16.07.2016/00:10) Keratokonus ist eine seltene Augenerkrankung, bei der es zur Ausdünnung und kegelförmigen Verwölbung der Hornhaut kommt. Dr. med. Kirk Nordwald, aus der Arbeitsgruppe des weltweiten Erstanwenders Prof. Dr. Dr. Theo Seiler und von der Augenarztpraxis eins http://www.augen-eins.de in Berlin, ist ausgewiesener Experte auf dem Gebiet des UV-Crosslinking bei Keratokonus und wendet dieses Verfahren in seiner Praxis erfolgreich zur Behandlung einer Hornhautversteifung bzw. bei angeborener oder erworbener Hornhautvorwölbung an.

Dr. Nordwald: "Die Statistik beschreibt, dass Männer in Mitteleuropa etwa doppelt so häufig wie Frauen von Keratokonus betroffen sind. Die Wahrscheinlichkeit, an dem Augenleiden zu erkranken, liegt bei 1:2.000." Wie äußert sich die Erkrankung? Die Patienten entwickeln eine immer stärkere Hornhautverkrümmung mit zunehmendem Astigmatismus, also Stabsichtigkeit. Das Sehen wird immer anstrengender, teils entstehen Doppelbilder, und es wird für den Augenarzt immer schwieriger, die visuellen Einschränkungen über eine Brille oder Kontaktlinsen auszugleichen.

In seltenen Fällen kann die Hornhautwölbung auch nach einer LASIK-Operation entstehen. Bisher war dann die Hornhauttransplantation die einzige therapeutische Option.

Was passiert beim UV-Crosslinking bei Keratokonus bei Augen eins in Berlin?

Beim Riboflavin-Crosslinking handelt es sich um ein modernes Verfahren, bei dem die medikamentös vorbehandelte Hornhaut durch UV-Licht-Quervernetzung der kollagenen Hornhautfibrillen stabilisiert und versteift wird und so die Vorwölbung der erkrankten Hornhaut verlangsamt oder gestoppt wird. "Symbolisch gesprochen: Mit einem Netz stärken wir die Querverstrebungen der Hornhaut und machen sie mechanisch stabiler", schildert Dr. Kirk Nordwald.

Das erreicht der Augenarzt durch eine Kombination von UV-Bestrahlung und Riboflavin-Augentropfen. In kurzer Zeit seiner Anwendung und Erprobung konnte sich das Crosslinking-Verfahren bei Hornhautvorwölbung als klinisch anerkannte und durch Studien abgesicherte Therapie bei Keratokonus bzw. erworbener Hornhautschwäche durchsetzen.

Die Operation wird ambulant durchgeführt und dauert etwa eine Stunde. Sie erfolgt unter örtlicher Betäubung über Tropfen. Nach dem Öffnen der Versieglungs-Deckschicht der Hornhaut wird Riboflavin aufgetropft. Dann wird unter dem Spaltlampenmikroskop die Hornhaut mit einer speziellen UV-Lampe bestrahlt.

Wieder besser sehen nach UV-Crosslinking bei Keratokonus

Ziel der Operation bei Augen eins in Berlin ist es, die Verwölbung der Hornhaut aufzuhalten und zu stabilisieren. Die Nachsorge erfolgt zunächst mit Augentropfen und einer Verbands-Kontaktlinse. Nach dem Eingriff ist eine engmaschige Nachsorge notwendig. Bei etwa 40 Prozent der Patienten kommt es nach drei bis sechs Monaten sogar zu einer leichten Rückbildung der krankhaften Hornhautverwölbung.

(Ende)
Aussender: FA f. Augenheilkunde / Augenärztliche Privatpraxis
Ansprechpartner: Dr. med. Kirk Nordwald
Tel.: 030/897 46 171
E-Mail: mail@webseite.de
Website: www.augen-eins.de
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