US-Immobilienmarkt kommt langsam aus der Krise
Bautätigkeiten und Genehmigungen nehmen stark zu
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Suburbs: Bauaktivitäten steigen in den USA (Foto: wikipedia.com) |
Washington/Wien (pte004/21.01.2013/06:15) Der Häusermarkt in den USA erholt sich. Im Dezember sind zwischen Los Angeles und New York rund 954.000 neue Wohneinheiten geschaffen worden. Im Vergleich zum vorangegangenen November ist das ein Anstieg um 12,1 Prozent. Gegenüber dem Dezember 2011 beträgt das Plus sogar 36,9 Prozent. Mit diesem Ergebnis nähert sich der US-Immobilienmarkt dem Niveau vor dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008. Hervor geht dies aus der aktuellen Veröffentlichung der nationalen Statistikbehörde http://census.gov .
Preise klettern um vier Prozent
"Wir glauben nun wirklich, das das eine Erholung ist. Die Zahlen sind sehr stark", so Scott Anderson, Chef des Economic Advisory Committee der American Bankers Association (ABA) http://aba.com . Der Häusermarkt hat traditionell eine große Bedeutung für die Volkswirtschaft in den USA. Diese Trendwende bei den landesweiten Bauaktivitäten geht einher mit den positiven Aussichten für 2013 und 2014 (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20121203026 ). Auch die jüngsten Absatzzahlen der US-Autobauer wissen zu überzeugen.
Die ABA rechnet damit, dass im Laufe dieses Jahres die Immobilienpreise um 4,3 Prozent nach oben klettern werden. Hinzu kommt, dass sich die Stimmung unter den Konsumenten in den vergangenen Monaten verbessert hat. Die Signalwirkung eines anziehenden Häusermarktes erfreut auch die Politik, ist doch die Frage nach dem Eigenheim seit einigen Jahren ein Faktor, der sehr schwer auf den Bürgern des Landes lastet. Mit der Wertsteigerung ihres Hauses wächst automatisch auch die Bereitschaft, mehr Geld für andere Dinge auszugeben.
Positive Wirkung auf Beschäftigung
"Die Amerikaner schaffen es allmählich aus dem negativen Eigenkapital herauszukommen", so Alfred Reisinger von der Wiener Privatbank http://wienerprivatbank.com gegenüber pressetext. Die angehäuften Schulden seien oftmals größer als der eigentliche Wert des Hauses gewesen, erklärt er. Das kehre sich nun langsam um.
Neben den Bauaktivitäten haben auch die behördlichen Genehmigungen für neue Wohneinheiten zugelegt. Das Census Bureau verzeichnete hier im Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 19,5 Prozent. Das freut natürlich auch die Bauunternehmer. Sie mussten angesichts der Immobilienkrise zahlreiche Arbeiter kündigen. Die Erholung wird sich demnach auch auf die Beschäftigungssituation im Bausektor positiv auswirken.
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