MLP will bis 2012 EBIT-Marge verdoppeln
Endspurt zu Jahresende und Kursgewinne verblüffen Analysten
Wiesloch/München (pte016/24.02.2010/11:00) Der Finanz- und Vermögensverwalter MLP http://www.mlp.de hat trotz elf Prozent weniger Gesamterlösen für das Geschäftsjahr 2009 im Schlussquartal die Markterwartungen mehr als übertroffen. Wie das Unternehmen heute, Mittwoch, bekannt gab, kletterte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zur Vorjahresperiode um 74 Prozent auf 30,5 Mio. Euro. Obwohl sich für 2010 eine Besserung im Privat- und Firmenkundengeschäft andeutet, bleibe das Marktumfeld angespannt. Die Börsianer teilen die Zuversicht mit Kursgewinnen.
Einsparungen allein reichen nicht
"Die MLP-Zahlen spiegeln in erster Linie das Ergebnis interner Einsparungen wider und sind nicht unmittelbar auf Wachstum zurückzuführen. Obwohl das Geschäftsergebnis für 2009 die Erwartungen übertroffen hat, ist die Grenze von Einsparungen irgendwann erreicht", erläutert Merck-Finck-Analyst Konrad Becker http://www.merckfinck.de im Gespräch mit pressetext. Dem Branchenbeobachter nach hängt die zukünftige Entwicklung MLPs von der Stabilisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Die EBIT-Margen-Prognose sei ein gutes Zeichen.
Langfristiges Ziel von Finanzchef Andreas Dittmar ist es, bis 2012 eine Steigerung der EBIT-Marge auf 15 Prozent zu erwirtschaften. Gegenüber 2009 käme das einer Verdopplung gleich. An der Börse kommt die eigene Zuversicht MLPs gut an. Bei Redaktionsschluss der Meldung (10:50 Uhr) notiert die Aktie mit einem Plus von 3,10 Euro bei 7,08 Euro. "Alles hängt davon ab, ob die Kunden wieder verstärkt in ihre Altersvorsorge investieren und den Märkten wieder vertrauen", erklärt Becker gegenüber pressetext. Ausgestanden sei die Krise aber noch nicht.
Rückgänge weniger stark als erwartet
2009 gingen die Gesamterlöse im Vergleich zu 2008 (595,2 Mio. Euro) auf 532,1 Mio. Euro zurück. MLP belastet vor allem die enorme Zurückhaltung vieler Kunden bei lang laufenden Verträgen und nicht zuletzt bei kapitalmarktnahen Veranlagungen. Allein die Erlöse aus dem Geschäft mit der Altersvorsorge fielen um zehn Prozent von 344,8 Mio. auf 311,1 Mio. Euro. Die Rückgänge im Vermögensmanagement machen 13 Prozent auf 71,6 Mio. Euro aus. Beim Risikoschutz dagegen stiegen die Sachversicherungserlöse um 15 Prozent auf 26,5 Mio. Euro.
Weil die Einsparziele in den vergangenen zwölf Monaten deutlich übertroffen wurden, beträgt das EBIT 42,2 Mio. Euro. Zwar liegt der Wert stark unter dem des Vorjahrs (56,2 Mio. Euro), damit übertreffen die Wieslocher jedoch die Prognosen der Analysten. Diese hatten errechnet, dass das operative Ergebnis 2009 um mehr als 40 Prozent auf 31,3 Mio. Euro einbricht. Auch beim Umsatz verblüfft MLP Marktanalysten. Statt wie befürchtet um elf Prozent, verringerten sich die Erlöse um neun Prozent auf 503,8 Mio. Euro. Aussagen zur Dividende bleibt MLP schuldig.
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