pte20090204033 in Business
MySpace identifiziert 90.000 Sexualstraftäter
Ausgeforschte Namen an Staatsanwaltschaft weitergeleitet
New York (pte033/04.02.2009/13:44)
Das populäre Online-Netzwerk MySpace http://www.myspace.com hat die Namen von insgesamt 90.000 Sexualstraftätern, die zuvor von der Plattform verbannt worden sind, an die zuständigen Staatsanwälte in den USA weitergeleitet. Wie Richard Blumenthal, Generalstaatsanwalt in Connecticut, gegenüber der New York Times feststellt, umfasst die übergebene Auflistung somit letztendlich um rund 40.000 mehr Namen als ursprünglich vom Social Network bestätigt worden sind. "Auf MySpace mischen sich an die 100.000 verurteilte Sexualstraftäter unter Kinder. Das ist absolut erschreckend und total inakzeptabel", kritisiert Blumenthal. In der Realität sei sogar von einer wesentlich größeren Zahl auszugehen. "Für jeden Einzelnen, der inzwischen von der Seite gesperrt worden ist, könnten Hunderte von Anderen existieren, die sich dort unter falschem Namen oder nicht korrekten Altersangeben tummeln", warnt Blumenthal.
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