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pte20190418004 Unternehmen/Finanzen, Politik/Recht

Monash University verkauft sich an China

Investoren erhalten Recht auf Forschungsergebnisse - Bedenken über Einfluss durch Volksrepublik


Monash University: Forschungsergebnisse gehen an China (Foto: monash.edu)
Monash University: Forschungsergebnisse gehen an China (Foto: monash.edu)

Melbourne (pte004/18.04.2019/06:15) - Die drittgrößte Universität in Australien, die Monash University http://monash.edu , verkauft die Rechte an ihren Forschungsergebnissen für 100 Mio. Australische Dollar (etwa 65 Mio. Euro) an China. Das erlaubt es den Investoren und Kommunalverwaltungen, wissenschaftliche Durchbrüche der Universität zu kommerzialisieren. Es gibt an der Monash University unter anderem eine Fakultät für Informationstechnik. Der Deal wurde abgeschlossen, obwohl die australische Regierung ausländischen Investoren den Zugriff auf Institutionen erschweren will. Das liegt vor allem an der Sorge über den zunehmenden Einfluss der Volksrepublik, wie die "Financial Times" schreibt.

Sorge über chinesischen Einfluss

Großbritannien und die USA sind bereits dabei, sich von chinesischen Unternehmen zu distanzieren, speziell von Telekom-Gigant Huawei, der von den USA der Spionage bezichtigt wird. Australien hat ein Verbot gegen Huawei-Technologie bei 5G-Netzwerken ausgesprochen. Peter Jennings, Executive Director des Australian Strategic Policy Institute, das sich mit Verteidigungsstrategien für die Regierung beschäftigt, kritisiert diese Entscheidung. Die Monash University sei blind für die Gefahr, die von China ausgeht. Sie würde damit Diebstahl von geistigem Eigentum riskieren. Andere große Universitäten, die sich mit Informationstechnik beschäftigen, hätten bereits die Verbindung mit China abgebrochen, wie beispielsweise das US-Institut MIT.

Die Dauer der Abmachung zwischen der Monash University und China ist auf die kommenden zehn Jahre festgelegt. Das geistige Eigentum der Universität wird künftig im neuen Monash Technology and Transformation Institute gespeichert, das in der chinesischen Stadt Pingshan etabliert wurde. Dort soll das Institut vorläufig die Gebäude von Partnern verwenden. In Pingshan werden die meisten Patente in China angemeldet.

Bereits vorher Verbindungen

Laut Ken Sloan, Deputy Vice Chancellor der Monash University, werden Maßnahmen gesetzt, um mögliche Risiken des Deals zu entschärfen. Die Vertreter der Universität hätten sich mit der australischen Regierung abgesprochen. Sloan zufolge ist das nicht der erste Kontakt der Monash University mit China. Die Universität habe 2012 eine Forschungseinrichtung in Suzhou eröffnet und hatte bereits zuvor Verbindungen mit anderen chinesischen Unternehmen und Akademikern. Die Universität sehe in dem Deal eine Möglichkeit, durch Zusammenarbeit die Bedeutsamkeit und Anzahl der Forschungsergebnisse zu erhöhen.

(Ende)
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