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pte19980320013 in Business

Mobilfunk-Betreiber wegen fehlender Kommunikation kritisiert

Rechtsexperte fordert Parteienstellung und verbindliche Grenzwerte


Wien (pte) (pte013/20.03.1998/19:51)

Die Wiener Umweltanwaltschaft hat die Betreiber von Mobilkommunikationsnetzen wegen deren Mangel an Kommunikation mit den betroffenen Anrainern kritisiert und deren Einbindung in die Entscheidung von umstrittenen Aufstellungsorten von Sendemasten gefordert. In einer Veranstaltung im Wiener Rathaus forderte der Rechtsexperte Univ. Prof. Kerschner außerdem Parteienstellung und verbindliche Grenzwerte ein.

Die Plattform der Netzbetreiber, das Forum Mobilkommunikation (FMK) gab in der Diskussion zu, daß die Anrainer von Sendeanlagen in der Vergangenheit oft "überfahren" worden seien und kündigte neue und intensivere Formen des Dialoges mit den Bürgern an.

Der Sozialmediziner Univ. Prof. Kunze führt viele von den Anrainern von Sendeanlagen geltend gemachte gesundheitliche Beschwerden auf deren Angst vor den Sendemasten zurück und sieht deren Probleme im psychohygienischen Bereich gelegen. Auch Angst könne krank machen, sagte er, bestritt aber, daß die elektromagnetischen Felder selbst eine gesundheitliche Gefährdung darstellten.

Ganz anders der Umwelthygieniker Univ. Prof. Dr. Kundi und der Zellbiologe Dr. Mosgöller. Das Ergebnis der wenigen wissenschaftlichen seriösen und anerkannten Studien auf dem Gebiet der elektromagnetischen Strahlung im Mobilfunkbereich würden durchaus Auswirkungen auf den biologischen Organismus zeigen, argumentierten die Wissenschafter. Von einer Unbedenklichkeit der Mobilfunktechnik könne nicht die Rede sein. (Ende)
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