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pte19980312001 in Business

Microsoft weitet Java-Offensive aus

Sun-Reaktion: "Programmierer wollen damit nicht konfrontiert werden"


Los Angeles (pte) (pte001/12.03.1998/05:00)

Der Software-Konzern Microsoft will bei der Internet World Trade Show in Los Angeles neue Tools präsentieren, die es Software-Entwicklern erleichtern sollen, Windows-Anwendungen in der Microsoft-Version von Java zu programmieren. Damit wird der Streit zwischen Microsoft und dem Java-Erfinder Sun Microsystems in eine neue Runde geführt. Jon Kannegaard, Vizepräsident Software-Produkte bei der Sun-Abteilung JavaSoft, meinte dazu: "Die Wahl, die Microsoft Programmierern anbietet, ist eine, mit der Programmierer nicht konfrontiert werden wollen und müssen."

Microsoft steht dagegen auf dem Standpunkt, daß Java-Anwendungen am besten laufen, wenn sie für ein bestimmtes Betriebssystem geschaffen wurden. Ein Unternehmenssprecher bestritt, daß mit der Ausrichtung von Java auf Windows das Windows-Monopol ausgeweitet werden soll. Java war als plattformübergreifende Programmiersprache von Sun entwickelt worden. Sun hat Microsoft zuvor bereits verklagt, weil es eine veränderte Form von Java geschaffen hat, die nur unter Windows läuft. (w&v)

* Mehrheit der PC-Anwender findet Microsoft zu dominant *
Hamburg - Die Dominanz Microsofts im PC-Software-Markt ist in den USA bereits seit einiger Zeit Anlaß zur Kritik. Auch in Deutschland zeichnet sich der Unmut der PC-Anwender über die "Allmacht" Microsofts ab. Wie die Computerzeitschrift PC-WELT in ihrer aktuellen Ausgabe meldet, sind den Ergebnissen einer Umfrage bei 500 Lesern zufolge 71 Prozent der Befragten der Ansicht, der Einfluß von Microsoft auf den PC-Software-Markt sei zu groß. Lediglich jeder Vierte (25 Prozent) findet nicht, daß Microsoft zu dominant ist. (Ende)
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