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pts20050921034 Technologie/Digitalisierung, Medien/Kommunikation

Mi3: Telekom Austria legt Grundstein für Mediencluster


Wien (pts034/21.09.2005/14:08) - Media Innovation and Interactivity Initiative Mi3 gestartet - Gründung eines Medienclusters mit Standort Wien als Ziel - Jeremy Rifkin, Peter Weibel und Joel Berger diskutierten bei Startveranstaltung über Netzwerke, neue Zielgruppen und eine veränderte Medienwelt - Businessplan-Wettbewerb ausgeschrieben

Den Grundstein für einen Mediencluster hat Telekom Austria gestern mit der Startveranstaltung zur "Media Innovation and Interactivity Initiative", kurz Mi3, gelegt. Mit dieser Initiative will Telekom Austria die werbetreibende Industrie, Medienunternehmen und Multimedia-Agenturen in regelmäßigen Diskussions- und Workshop-Events an einen Tisch bringen, um die Zukunft neuer, interaktiver Medienmodelle gemeinsam zu gestalten. "Dank der technologischen Entwicklungen - allen voran der Breitband-Technologie und der Digitalisierung des Contents - steht die Medienlandschaft vor großen Veränderungen. Die Zeit ist reif für neue, kreative Geschäftsideen. Mi3 soll einen wesentlichen Impuls für einen wachsenden Mediencluster darstellen, der Wien zu einem aktiven und interaktiven Standort für neue Medien macht", erklärte Dr. Stefan Tweraser, Marketingleiter von Telekom Austria.

Um den ersten Schritt auf dem gemeinsamen Weg zu beschreiten, lud Telekom Austria zur Startveranstaltung der Initiative mit Jeremy Rifkin, Gründer und Vorsitzender der Foundation on Economic Trends (FOET), Peter Weibel, Vorstand Zentrum für Kunst und Medientechnologie ZKM, Karlsruhe, und Joel Berger, Direktor Marketing & New Business MTV Networks, Berlin, drei hochkarätige Referenten ein. Sie diskutierten über Netzwerke, neue Zielgruppen und eine veränderte Medienwelt.

Vom Kapitalismus zur "Access-Gesellschaft"
"Der traditionelle Kapitalismus ist zu langsam, um mit der Geschwindigkeit, in der heute kommuniziert und gehandelt wird, mithalten zu können. Der Zugang zu Informationen und Services und die dafür aufgewendete Zeit werden deshalb zum bedeutendsten Handelsgut", beschrieb Rifkin den Wandel zur "Access-Gesellschaft", die auf einem gemeinsamen Austausch über globale Netzwerke und den neuen Kommunikations-Technologien aufbaut. Hand in Hand mit dieser Veränderung gehe jedoch eine immense Verantwortung, die sowohl Chancen als auch Risiken in sich birgt. "Es muss in Zukunft vor allem darum gehen, das Bewusstsein für diese gesellschaftlichen Veränderungen zu schärfen. Nur so kann es zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den technologischen Entwicklungen und den neuen Medien kommen", so Rifkin weiter.

Neue Zielgruppen: vom User zum Performer
Diesen gesellschaftlichen Wandel bestätigte auch Weibel. So hat sich die Mediennutzung gerade in den letzen Jahren massiv verändert. Es wächst eine Generation heran, die mit traditionellen Medienangeboten allein nicht mehr zufrieden gestellt werden kann. Sie kennt und nutzt die Werkzeuge der Mediengestaltung und wirkt aktiv mit. "Die strickte Trennung zwischen Produzent und Konsument löst sich durch disruptive Technologien wie das Internet immer weiter auf. Das Ergebnis: Der einstige User wird zum Performer, zum aktiven und interaktiven Gestalter", erläuterte Weibel.

Medienbranche gefordert
Die gesamte Medienbranche mit ihren traditionellen Geschäftsmodellen wird daher in den nächsten Jahren auf dem Prüfstand stehen. Einige dieser Geschäftsmodelle werden sich angesichts der veränderten Kundenanforderungen als nicht tragfähig genug erweisen. Es wird Platz für neue Ideen, neue Märkte und neue Anbieter entstehen - ein Weg, den auch MTV schon heute erkannt und eingeschlagen hat, wie Berger erklärte: "Die traditionelle Fernsehwerbung, über die wir unseren Sender finanzieren, sieht sich immer größeren Hürden gegenüber. Bei den Zusehern existiert eine Fluchtbewegung auf andere Medien-Plattformen wie Handys oder PCs, die auch die Werbekunden immer mehr mitmachen und ihre Budgets auf diese Bereiche verlagern. Darauf muss man als Fernsehmacher reagieren und zusätzliche Erlösquellen auftun und neue, interaktive Produkte und Werbeplattformen entwickeln."

Businessplan-Wettbewerb ausgerufen
Um den kreativen Austausch zu neuen Geschäftsmodellen für das Fernsehen und die neuen Medien voranzutreiben, hat Telekom Austria die Initiative Mi3 ins Leben gerufen, wie Tweraser abschließend noch einmal betonte. Als zusätzlichen Anreiz hat Telekom Austria deshalb im Rahmen von Mi3 einen Businessplan-Wettbewerb ausgeschrieben. Dabei sollen nicht nur die besten Ideen herausgefiltert werden, sondern auch umgesetzt werden. Weitere Informationen zu Mi3 gibt es auch im Internet unter http://www.mi3.at .

(Ende)
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