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pte20201019003 Technologie/Digitalisierung, Forschung/Entwicklung

Menschen bevorzugen nicht-menschliche Roboter

Hälfte glaubt laut aktueller Befragung an die positiven Auswirkungen von Robotik und KI


Sexy Roboter: Diese stoßen auf wenig Gegenliebe (Foto: DrSJS, pixabay.com)
Sexy Roboter: Diese stoßen auf wenig Gegenliebe (Foto: DrSJS, pixabay.com)

Enschede (pte003/19.10.2020/06:10) - Menschen bevorzugen es, wenn Roboter, mit denen sie zusammenarbeiten sollen, nicht allzu menschlich aussehen. Das hat eine Umfrage im Rahmen des EU-Projekts SIENNA http://sienna-project.eu ergeben. Knapp die Hälfte der Befragten in elf Ländern glauben, dass KI und Robotik in den kommenden Jahren positive Auswirkungen haben werden. Das Roboter-freundlichste Land ist Südkorea, während Franzosen den Maschinen am skeptischten gegenüberstehen. Etwaige Robo-Romanzen stoßen jedenfalls auf breite Ablehnung.

Roboter ja, menschlich nein

"Die meisten Menschen sind Robotern und KI gegenüber aufgeschlossen, aber sie geben sich abweisend gegenüber Robotern mit menschlichen Eigenschaften", sagt SIENNA-Projektkordinator Philip Brey, Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Twente. Denn 52 Prozent der 11.000 Befragten gaben an, dass sie nicht wollen, dass Roboter am Arbeitsplatz oder in der Öffentlichkeit aussehen wie Menschen oder sich so verhalten. Nur für 29 Prozent wäre das okay. Menschlichen Robotern am aufgeschlossensten sind demnach Südkoreaner (52 Prozent), am wenigsten Akzeptanz gibt es in Frankreich (17 Prozent).

Vier von fünf gehen davon aus, dass KI und Robotik ihr Land in den kommenden 20 Jahren deutlich verändern werden. Annähernd ein Drittel fürchtet negative Auswirkungen, doch immerhin 46 Prozent glauben an positive. Unter Franzosen tun das nur 31 Prozent, was sie zu den größten Pessimisten macht. Am optimistischten sind Koreaner (61 Prozent) sowie Niederländer (55 Prozent), während die Franzosen am wenigsten positiv eingestellt sind (31 Prozent). Eine verbreitete Sorge ist, dass die Technologien einen Kontrollverlust über das eigenen Leben bedeuten (55 Prozent). Nur etwas mehr als ein Achtel glaubt dagegen, dass sie mehr Kontrolle haben werden.

Nur keine Robo-Romanzen

Auf recht breite Ablehnung stieß unter den Umfrageteilnehmern in Brasilien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Polen, Spanien, Schweden, Südafrika, Südkorea und den USA die Vorstellung von Roboter-Romanzen. Lediglich zwölf Prozent fanden, es sei "akzeptabel", einen Roboter als romantischen Partner, also Freund oder Freundin, zu haben. Dagegen lehnten fast sechs von zehn diese Idee scharf ab, weitere 15 Prozent tendenziell. Selbst unter den sonst als für so ziemlich alles aufgeschlossen geltenden Niederländern können sich nur 30 Prozent mit der Idee von Roboter-Romanzen anfreunden.

(Ende)
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