pte20081031016 in Business
Medientage: "Das Radio muss sich neu definieren"
Individuelle Angebote und Zusatzdienste sollen Hörer an Medium binden
München (pte016/31.10.2008/11:57)
In Zeiten von Interaktivität und Konvergenz tut sich das Medium Radio besonders schwer damit, neue wirksame Wege zum Hörer zu finden. Der analoge UKW-Empfang spielt zwar allen früheren Digitalisierungsprognosen zum Trotz nach wie vor die entscheidende Rolle bei der Radionutzung, das Internet gewinnt aber vor allem bei jugendlichen Hörern zunehmend an Bedeutung. "Die Nutzungserwartungen an Audioangebote werden sich schrittweise an die Nutzungssituation des Internets anpassen und damit zu einer Individualisierung führen", stellte Andreas Arntzen, Geschäftsführer der Verlagsgesellschaft Madsack und Initiator von Radio.de http://www.radio.de gestern, Donnerstag, im Rahmen einer Paneldiskussion zur Zukunft des Radios auf den Münchner Medientagen http://www.medientage-muenchen.de fest. Um erfolgreich weiter bestehen zu können, müsse sich das Radio neu definieren.
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