pte20110801007 in Leben
Materie und Antimaterie symmetrisch
Belege für theoretisch-mathematische Berechnungen geliefert
Garching (pte007/01.08.2011/09:30)
Materie und Antimaterie wurden beim Urknall, in gleichen Mengen erzeugt. Da sind sich die Physiker und Astronomen weitesgehend einig. Theoretisch und in mathematischen Formeln kann man erklären, warum das sichtbare Universum heute dennoch ausschließlich aus Materie zu bestehen scheint. Die Forschungsgruppe "Antimatter Spectroscopy" von dem Physiker Masaki Hori, die mit der Abteilung Laserspektroskopie von Theodor W. Hänsch am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ) http://mpg.de in Garching assoziiert ist, hat die theoretisch geforderte Symmetrie zwischen Materie und Antimaterie untermauert. Schon oft haben Forscher versucht, künstlich Antimaterie-Teilchen zu erzeugen. Damit wollen sie herausfinden, ob Antimaterie-Teilchen, wie in den Modellen der Teilchenphysik vorhergesagt, exakt die gleichen Eigenschaften haben wie ihre materiellen Gegenstücke, abgesehen von der entgegen gesetzten elektrischen Ladung.
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