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pte19980220007 in Business

Markt der einsamen Online-Herzen

Reiche Frauen bevorzugt - Leidenschaft allein ist zuwenig


München (pte) (pte007/20.02.1998/09:53)

In Internet scheinen Menschen anders "gepolt" als in der wirklichen Welt: eine Studie der University of Utah hat dies zumindest für den wachsenden Bereich von Kontaktanzeigen festgestellt. Psychologe Don Strassberg untersuchte den "Markt der einsamen Online-Herzen", um mehr über die Motivation der Kontaktsuchenden herauszufinden.

Straßberg und sein Team verfaßten fiktive Anzeigen, die sie auf drei populäre Flirt-Webseiten setzten. Sowohl Männer als auch Frauen waren beschrieben, doch nur die weiblichen "Cyberdates" bekamen genug Zuschriften, um statistisch ausgewertet werden zu können.

Jede dieser vier Anzeigen stammte angeblich von einer fröhlichen, optimistischen Frau zwischen 26 und 28 Jahren, doch jede setzte andere Schwerpunkte in der Selbstbeschreibung: "sehr attraktiv", "leidenschaftlich und empfindsam" bzw. "finanziell erfolgreich und ambitioniert" standen einer Kontrollanzeige entgegen, die auf nähere Beschreibung verzichtete.

Innerhalb einer Woche antworteten 507 Männer, die jeweils eine höfliche Absage erhielten. Am schlechtesten schnitt statistisch die "leidenschaftliche" Anzeige ab, mit 90 Zuschriften noch hinter der Kontrollanzeige. Die "attraktive" Person lockte 129 Interessierte, doch mit 185 Antworten schnitt die "finanziell erfolgreiche" Cyberfrau am besten ab.

Dieses Ergebnis sagt einiges aus über die Nutzer der Online-Anzeigenbretter. Während eine Interpretation auf leidenschaftslose und geldgierige Internet-Surfer hindeuten könnte, findet Strassberg seine Erklärung in der Tatsache, daß Internet-Nutzer statistisch besser ausgebildet und wohlhabender als die Durchschnittsbevölkerung sind, und einfach eine Partnerin mit vergleichbarem Hintergrund suchen. [Quelle: Dörte Saße, NewScientist] (Ende)
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