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pte20200330004 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Makula-Degeneration in Frühphase erkennbar

Neues Gerät von Wissenschaftlern der EPFL begutachtet Augenhintergrund deutlich genauer


Detailliertes Bild von den Zellen im Augenhintergrund (Foto: earlysight.com)
Detailliertes Bild von den Zellen im Augenhintergrund (Foto: earlysight.com)

Lausanne (pte004/30.03.2020/06:15) - Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) http://epfl.ch/en haben ein Gerät entwickelt, mit dem sich die Altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) früher und sicherer als bisher diagnostizieren lässt. Die Degeneration der Makula, das ist die Stelle der Netzhaut, die für das Sehen besonders wichtig ist, führt oft zu Blindheit, es sei denn, sie wird rechtzeitig festgestellt. Das ist oft nicht der Fall, denn die Krankheit kommt schleichend daher, von Betroffenen im frühen und mittleren Stadium oft gar nicht bemerkt oder nicht ernst genug genommen.

Betroffene Zellen sichtbar

Mit dem neuen Gerät ist eine routinemäßige Untersuchung beim Augenarzt möglich. Es ermöglicht den Echtzeit-Einblick in die Zellen, die als erste bei einer beginnenden AMD betroffen sind. Mit den bisherigen Diagnosetechniken ist das aber nicht möglich, so Co-Autor Mathieu Künzi. "Anders als bei der bisherigen Methode, bei der Licht durch die Pupille geschickt wird, schauen wir durch die Sclera, also das Weiße im Auge." Sein Kollege Timothé Laforest ergänzt: "Dadurch haben wir einen anderen Blickwinkel auf den Augenhintergrund." Das verhindere Abbildungsfehler.

Die beiden jungen Forscher haben mit EarlySight http://earlysight.com ein Unternehmen gegründet, um ihre Entwicklung zur Serienreife zu bringen und in den Medizinmarkt einzuführen. Tests an einem Dutzend Personen ohne Augenschäden haben gezeigt, dass auf das Gerät Verlass ist. Die Bilder, die es aufnimmt, sind zehnmal genauer als jene, die mit der bisherigen Technik entstehen. Es macht die unterschiedlichen Stadien sichtbar, die die Zellen während des Alterungsprozesses durchlaufen. In den kommenden Monaten sollen 50 weitere Menschen untersucht werden, von denen einige an einer beginnende AMD leiden.

Ursachen noch nicht geklärt

In Europa leiden 26 Prozent jener, die älter sind als 60 Jahre, an AMD. Warum es dazu kommt, ist noch nicht endgültig geklärt. Es beginnt mit verschwommenen Flecken oder Wellenlinien in den Bildern, die man sieht. In vielen Fällen wird die Krankheit erst in diesem Stadium entdeckt. Eine Heilung ist nicht möglich, doch der Verlauf lässt sich verlangsamen. Je früher AMD entdeckt wird, desto länger lässt sich das Endstadium herauszögern.



(Ende)
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