pte20060302030 in Leben
Magnetfeld dient Kunststoffen als Gedächtnisstütze
Neue Technologie ermöglicht intelligentes medizinisches Arbeitsmaterial
Teltow/Darmstadt (pte030/02.03.2006/13:55)
Deutsche Wissenschaftler haben Kunststoffe mit einem Gedächtnis entwickelt, deren Form sich mit Hilfe magnetischer Nanopartikel verändern lässt. Dazu hat das Forscherteam Eisenoxid-Teilchen homogen verteilt in Kunststoff eingearbeitet. Diese wandeln die Energie eines Magnet-Felds in Wärme um und sind damit dafür verantwortlich, dass verformter Kunststoff wieder seine ursprüngliche Gestalt annimmt. Besonders interessant kann das für die Medizintechnik sein, da die Formänderung berührungslos induziert wird. Ihre Ergebnisse haben die Forscher des Teltower Institut für Polymerforschung http://www.gkss.de jetzt gemeinsam mit Kollegen des Darmstädter Kunststoffinstituts http://www.dki-online.de im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences http://www.pnas.org veröffentlicht.
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