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pte19980318005 in Business

Männliche Vergeßlichkeit erstmals belegt

Merkfähigkeit der Frauen im Computertest deutlich höher


Bonn (pte) (pte005/18.03.1998/07:00)

Frauen sollten nicht darauf hoffen, daß ihr Göttergatte an den Hochzeitstag denkt; sie sollten auch nicht darauf vertrauen, daß er sich in einer fremden Stadt den Weg merkt, den er gegangen ist. Obwohl Männer mehr als Frauen davon überzeugt sind, Gegenstände wie Autoschlüssel oder Flaschenöffner immer wiederzufinden, sind es in Wirklichkeit die Frauen, die ein besseres Erinnerungsvermögen dafür haben, wo sie Gegenstände abgelegt haben oder welchen Weg sie nehmen müssen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die von den Psychologen Robin West und Duana Welch von der University of Florida durchgeführt wurde.

Im Versuch wurden 300 Frauen und Männer vor Computer-Monitore gesetzt, auf denen ein 12-Zimmer-Haus abgebildet war. Sie sollten nun 20 alltägliche Objekte in 10 Sekunden auf die Räume verteilen, wobei in keinen Raum mehr als zwei Objekte gelegt werden durften. 30-45 Minuten später wurden sie gebeten, aus der Erinnerung heraus anzugeben, welchen Gegenstand sie in welchem Raum abgelegt haben.

Die beiden Forscherinnen führen die bessere Merkfähigkeit der Frauen auf deren Übung zurück, Dinge rund ums Haus zu suchen und zu finden. Die Selbstüberschätzung der Männer in bezug auf ihre Merkfähigkeit hingegen hänge mit ihrer Sozialisation zusammen, in der sie gelernt haben, von sich überzeugt zu sein. Auch im sprachlichen Bereich ist die Merkfähigkeit der Frauen besser; sie können sich - unabhängig vom Alter - besser als Männer an die einzelnen Posten auf einem Einkaufszettel oder an Personennamen erinnern. Männer hingegen haben ein besseres räumliches Gedächtnis. Dies zeigt sich vor allem bei Aufgaben, in denen es darum geht, im Geiste Objekte zu drehen und zu entscheiden, ob sie in einen bestimmten Raum hineinpassen.

"Jungen machen traditionell eher Sachen, die größere Bewegungen im Raum erfordern, wobei sie ihren ganzen Körper einsetzen, zum Beispiel Baseball oder Laufspiele," sagt West, "während die traditionellen Mädchen-Aktivitäten sich doch eher in in kleineren Räumen abspielen, beispielsweise Puppenspiele, wobei sie an einem Platz bleiben und Objekte mit den Händen bewegen." [Quelle: Doris Marszk, Science daily, Bild der Wissenschaft] http://www.psych.ufl.edu/new/dephp.htm (Ende)
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