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pte20200529002 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Wirtschaft

LGBTQ-Werbung stärkt Sichtbarkeit von Marken

Inklusion erhöht laut neuer Umfrage Kunden-Vertrauen - Auch bei Nicht-LGBTQ-Personen


LGBTQ: Inklusion hilft Brands (Foto: pixabay.com, SharonMcCutcheon)
LGBTQ: Inklusion hilft Brands (Foto: pixabay.com, SharonMcCutcheon)

Los Angeles (pte002/29.05.2020/06:05) - Die Inklusion von LGBTQ-Personen in Werbespots macht Brands sichtbarer und populärer. Auch Menschen, die nicht LGBTQ sind, empfinden Marken bei solchen Anzeigen oft als ansprechend und sympathisch. Diese Spots können sogar die Akzeptanz gegenüber LGBTQ-Personen steigern, wie eine Umfrage der Gay and Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) http://glaad.org in Partnerschaft mit dem Retailer Procter & Gamble http://de.pg.com zeigt.

"Sehen und verstehen"

"Größere Sichtbarkeit erhöht die Akzeptanz. Vertrautheit schafft Toleranz, das liegt in der menschlichen Natur. Unternehmen zeigen mit solchen Werbespots, dass sie alle Menschen sehen und verstehen. Dadurch verstärken sie das Vertrauen von Konsumenten", erklärt Marc Pritchard, Chief Brand Officer von Procter & Gamble.

Die Umfrage wurde unter 2.000 US-Erwachsenen durchgeführt, die nicht LGBTQ sind. 68 Prozent der Befragten fühlen sich besser beim Kauf von Produkten, deren Anbieter in ihren Werbungen LGBTQ-Personen zeigen. Drei von vier Befragten sehen solche Firmen als verantwortungsbewusst, 82 Prozent als respektvoll gegenüber ihren Angestellten, und 85 Prozent als tolerant gegenüber allen Kunden.

Keine halbherzige Inklusion

Ein Großteil der Umfrageteilnehmer (79 Prozent), die in den vergangenen drei Monaten eine Werbung mit LGBTQ-Inklusion gesehen hat, würde eine LGBTQ-Familie mit Kindern in ihrer Nachbarschaft willkommen heißen. 72 Prozent der Befragten, die im gleichen Zeitraum keine solche Anzeige gesehen haben, sehen das genauso.

Die Inklusion von LGBTQ-Personen ist für Brands zwar positiv, jedoch muss sie auch überlegt eingesetzt werden. Damit die Werbung nicht anbiedernd und halbherzig wirkt, müssen Unternehmen bei ihrer Konzipierung den Rat von tatsächlichen LGBTQ-Personen befolgen. Tun sie das nicht, können Anzeigen den gegenteiligen Effekt haben und für Empörung sorgen.

(Ende)
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