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pts19991004009 in Business

Lernsoftware mit eigenen Inhalten programmierbar

"Memorizer" basiert auf patentiertem Lernsystem


Wien (pte) (pts009/04.10.1999/11:29)

Ein Autorensystem für Lernprogramme entwickelt das Wiener Multimediaunternehmen Factory. Mit dem Memorizer genannten Programm soll Lehrpersonal in die Lage versetzt werden, eigene Lehrinhalte multimedial zu transportieren. Darüber hinaus entwickelt Factory einen Sprachtrainer für Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch sowie eine Lernversion für Volksschulen, die sich derzeit in der Testphase befindet. http://www.factory.co.at

Herzstück des Memorizer ist eine "leere Lernengine", die ganz mit eigenen Inhalten programmiert werden kann. "Das System", so Factory-Marketingleiter Tillmann Philippi, "ist leicht zu bedienen und benutzerfreundlich. Es war eine Herausforderung, ein Lernprogramm zu entwickeln, das es den Pädagogen erlaubt, ihre eigenen Erfahrungen, ihr eigenes Know-how einzubringen." Mit dem Memorizer können Lehrer ihre eigenen Unterlagen multimedial aufbereiten, etwa nach einem Museumsbesuch die Bilder aus dem Katalog einscannen und daraus eine Lektion zusammenstellen. Das Scannen ist kinderleicht, Vorkenntnisse eines Bildbearbeitungsprogramms sind nicht erforderlich.

Mit dem Autorensystem wollen die Factory-Programmierer Lehrern einen Anreiz geben, um mit Computern zu arbeiten. "Das Reizvolle am Memorizer", meint Philippi, "ist die Individualisierung der Lernprogramme." Im Programm sind Fehlerauswertungen, Lernstatistiken und Lernspiele enthalten, die alle mit beliebigen Inhalten versehen werden können. Memorizer enthält Schnittstellen zum Import von Datenbanken, Videos, Grafiken und Soundfiles. Und nicht nur die Inhalte, sondern auch die Oberfläche ist austauschbar, die Programme lassen sich optisch und inhaltlich völlig unabhängig voneinander aufbereiten. So kann ein Schulungsprogramm für die Lehrlinge eines großen Automobilkonzerns etwa völlig anders ausschauen als eine Chemie-Lektion für HTL-Schüler.

Memorizer nutzt eine patentierte, bildhaft orientierte Lerntechnik, die dauerhaftes Lernen erleichtern soll. Grundlage des Programms ist die "levels of processing"-Theorie, die besagt, dass Informationen umso besser behalten werden, je tiefer sie verarbeitet werden. Daraus folgt die Lernstrategie, anstelle der Anzahl der Wiederholungen die Verarbeitungstiefe des einzelnen Lerndurchganges zu erhöhen. Für jede Lerneinheit gibt es fünf verschiedene Lernmodi, die die verschiedenen Lernkanäle nutzen. Die Realisierung dieses didaktischen Ansatzes basiert auf einer patentierten Lerntechnik namens S.M.A.R.T.S., die von Factory weiter entwickelt wurde. Im CD-Rom Bereich verfügt die Wiener Softwareschmiede über die exklusiven Lizenzrechte für diese Lerntechnik.

Der Memorizer wurde mit Macromedia Director entwickelt und läuft auf Apple und ab Windows 95 aufwärts. Memorizer soll im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Bezüglich der Erfolgsaussichten sind die Factory-Mitarbeiter optimistisch. Eine Vorgängerversion zur Spracherlernung wurde alleine in Österreich 23.000 Mal verkauft und wird vom Unterrichtsministerium von Puerto Rico an Schulen eingesetzt.

Factory wurde 1994 gegründet und versteht sich als Bindeglied zwischen der klassischen Kommunikation des 20. Jahrhunderts und den neuen Medien des nächsten Jahrtausends. Die Entwicklung der Lernsoftware wurde vom Innovations- und Technologiefonds (ITF) gefördert.

Das Unternehmen:
Factory GmbH
Bandgasse 2/8, 1070 Wien
Ansprechpartner: Tillmann Philippi
Tel.: 01-5249139
Mitarbeiter: 10
Umsatz: ca. ATS 12 Millionen (Ende)
Aussender: ITTI: Informationstransfer für neue Technologien und Innovationen
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Website: www.fff.co.at/
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