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pte20200513023 Unternehmen/Wirtschaft, Auto/Verkehr

Leoni verringert Quartalsverlust um 65 Mio. Euro

Autozulieferer schon vor Coronavirus in Krise - Trotz Staatshilfen immer noch Verluste


Leoni-Truck: Automobilzulieferer verharrt in der Krise (Foto: leoni.de)
Leoni-Truck: Automobilzulieferer verharrt in der Krise (Foto: leoni.de)

Nürnberg/Duisburg (pte023/13.05.2020/12:03) - Der angeschlagene deutsche Autozulieferer und Bordnetzspezialist Leoni http://leoni.de hat seinen Verlust im ersten Quartal 2020 trotz Coronavirus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 65 Mio. Euro reduziert. Der Umsatz dagegen verringerte sich von 1,3 Mrd. Euro auf 1,1 Mrd. Euro. Das zweite Quartal 2020 wird laut dem Unternehmen schwierig, danach besteht aber vor allem wegen der Lockerungen des Shutdowns die Hoffnung auf eine bessere Lage.

"Keine Nachfrageimpulse"

"Die nächsten Monate werden für Autobauer extrem schwer. Denn es fehlt momentan komplett an Nachfrageimpulsen. Leoni und die ganze Branche werden in ein tiefes wirtschaftliches Loch fallen, wenn die Nachfrage nach Autos nicht steigt. Die Regierung muss hier mehr Maßnahmen setzen, Kurzarbeit verkauft keine Fahrzeuge. Eine Möglichkeit wäre die Senkung der Mehrwertssteuer", so Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des CAR-Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen http://uni-due.de/car , gegenüber pressetext.

Leoni hat sich Ende April Staatshilfen in Höhe von 330 Mio. Euro gesichert. Der Bordnetzspezialist steckte schon im Jahr 2019 in finanziellen Schwierigkeiten. Laut dem "Handelsblatt" war vor allem zu schnelles Wachstum dafür verantwortlich. Beispielsweise floppte der Anlauf eines neuen Werks in Mexiko. Insgesamt machte der Konzern im vergangenen Jahr Verluste von 435 Mio. Euro.

Restrukturierung nach Krise

Um die finanzielle Notlage zu bewältigen, steuerte Leoni eine Restrukturierung an und legte im März 2020 ein Sanierungsgutachten vor. Angesichts der Coronakrise musste der Konzern aber auch noch auf Staatshilfe setzen. Die bereits vor dem Ausbruch der Pandemie eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen stellten sich in der Krise als erfolgreiches Mittel zur Senkung der Kosten und zur Sicherung der Finanzkraft heraus.

Der Free Cashflow von Leoni war im ersten Quartal trotz Abfindungszahlen für den Stellenabbau relativ ausgeglichen. Noch im Vorjahreszeitraum stand er bei einem Minus von 312 Mio. Euro. Leoni senkte seine Belegschaft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 95.704 auf 91.872 Mitarbeiter. Trotz dieser Maßnahmen wird das zweite Quartal immer noch problematisch. Leoni hofft darauf, dass es keinen zweiten Shutdown geben wird.

(Ende)
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