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pts20201023021 Bildung/Karriere, Technologie/Digitalisierung

Lehren, Lernen und Prüfen mithilfe digitaler Tools

Rückblick auf den Tag der Lehre 2020 der FH St. Pölten


St. Pölten (pts021/23.10.2020/13:00) - Internationale Expert*innen tauschten sich beim 9. Tag der Lehre der FH St. Pölten über die Weiterentwicklung von hybridem Lehren und Lernen aus und diskutierten aktuelle Herausforderungen. Der Tag der Lehre wurde in diesem Jahr als Online-Konferenz abgehalten mit über 120 Teilnehmenden.

Der Tag der Lehre ist eine jährliche hochschuldidaktische Tagung und Weiterbildungsveranstaltung an der FH St. Pölten rund um innovatives Lehren, Lernen und Prüfen. Bestimmendes Thema waren die aktuellen Möglichkeiten und Herausforderungen des digitalen Lehrens und Lernens.

"Bedingt durch die Coronakrise, entstand ein globales Experimentierlabor unter Echtbedingungen rund um Lehren, Lernen und Prüfen mithilfe digitaler Tools. Nun gilt es, diese auf so breiter Basis gemachten Erfahrungen systematisch zu teilen und auf ihre Brauchbarkeit auch außerhalb des Krisenbetriebs zu analysieren. Dazu konnte unser 9. Tag der Lehre für alle Teilnehmenden inspirierende Beiträge leisten", betont Josef Weißenböck, Leiter des Service- und Kompetenzzentrums für Innovatives Lehren und Lernen (SKILL) der FH St. Pölten.

Innovation erfordert Bewusstsein

Die Keynote der Veranstaltung hielt Antonia Scholkmann von der dänischen Universität Aalborg zum Thema "Innovation im Krisenmodus? Wie Covid-19 die Lehre an Hochschulen verbessern kann (aber nicht muss), und was Lehrende und Hochschulleitungen tun können, um dies zu unterstützen".

"Gute Lehre trotz Corona aufrecht zu halten war und ist eine große Leistung. Aus den Erfahrungen dauerhafte Entwicklung zu machen wird nicht automatisch geschehen - Innovation erfordert Bewusstsein, kluge Prozesse und das Einbeziehen aller an der Lehre Beteiligten", so Antonia Scholkmann. Sie betonte auch die große Bedeutung von Hochschuldidaktik und personell sowie finanziell gut ausgestatteten Serviceeinrichtungen dazu an den Hochschulen.

Erkenntnisse der letzten Monate nutzen

In verschiedenen Formaten wurde dann intensiv weitergearbeitet: Präsentationen, eine Diskurswerkstatt, ein Innovations-Dialog, ein Online-Stationenbetrieb im DisQSpace, eine Session zu Planspielen sowie ein Workshop zum Einsatz digitaler Tools im Fremdsprachenunterricht.

Ein Höhepunkt war eine Plenumsaktion in Form einer Online-Zukunftswerkstatt: Teilnehmende entwickelten ausgehend von einer Analyse der Ist-Situation u. a. mit Zeichnen, Körperbildern, Tweets aus der Zukunft verschiedene Ideen für die kommende Zeit. Betont wurde so die Wichtigkeit des intensiven Zusammenarbeitens von Lehrenden innerhalb der Hochschulen sowie die Kooperation auch über Landesgrenzen hinweg.

Stark an Bedeutung gewinnen sollten zudem Konzepte, bei denen Studierende noch intensiver in die Planung und Umsetzung von Lehre mit einbezogen werden bzw. Lehre, die vielfältig und dialogorientiert gestaltet ist.

(Ende)
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