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pte20201023001 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

LED-Licht sagt, ob Chemotherapie wirkt

Ergebnisse des neuen Ansatzes der Purdue University liegen in 24 Stunden vor


LED-Licht: Lichtstreuung ist entscheidend (Foto: pixabay.com, Michael Bußmann)
LED-Licht: Lichtstreuung ist entscheidend (Foto: pixabay.com, Michael Bußmann)

West Lafayette (pte001/23.10.2020/06:00) - Einfaches LED-Licht soll laut einer Studie der Purdue University http://purdue.edu dabei helfen festzustellen, ob bestimmte Arten der Chemotherapie bei bestimmten Patienten wirksam sein werden. Laut Forschungsleiter David Nolte wird dabei ein Verfahren eingesetzt, das sehr ähnlich dem Doppler-Radar ist, um die personalisierte Medizin weiterzuentwickeln.

Treffsicherere Biopsien

"Wir nehmen ein LED-Licht und lassen es auf Biopsien scheinen. Dann wenden wir Chemotherapie auf den Proben an und analysieren, wie das Licht vom Gewebe gestreut wird", so Nolte. Ihm zufolge liefert die Dynamik der Lichtstreuung detaillierte Informationen darüber, ob ein bestimmtes Chemotherapie-Medikament bei einem Patienten wirksam sein wird. Die Ergebnisse liegen innerhalb von 24 Stunden vor.

Die Studie sei die erste, die eine biodynamische Bildgebung bei Patienten mit Eierstockkrebs untersucht hat. "Wir suchen nach Anzeichen einer Apoptose oder was wir als kontrolliertes Absterben von Zellen bezeichnen. Apoptose ist das Signal, das auf die Wirksamkeit der Chemotherapie für das Gewebe und die Tumore dieses Patienten hinweist", erläutert Nolte.

Nebenwirkungen vermeiden

Bei manchen Krebsarten gibt es so viele Behandlungsmöglichkeiten, dass Ärzte etliche Anläufe brauchen, bis das gewünschte Ergebnis erzielt werden kann. Das neue Verfahren soll dies vereinfachen. Die Ergebnisse wurden in "Scientific Reports" publiziert. Experten zufolge sprechen fast 60 Prozent aller Krebspatienten nicht effektiv auf eine Chemotherapie an. Viele Betroffene leiden unter toxischen und manchmal sogar tödlichen Nebenwirkungen.

(Ende)
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