Leben

BUSINESS

19.06.2019 - 14:30 | Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.
19.06.2019 - 13:05 | FH St. Pölten
19.06.2019 - 13:00 | Tools at Work Hard + Soft Vertriebsges.m.b.H.

MEDIEN

19.06.2019 - 16:30 | Canon Austria GmbH
19.06.2019 - 11:30 | pressetext.redaktion
19.06.2019 - 07:05 | dialog-Mail e-Mail Marketing Systems GmbH

LEBEN

19.06.2019 - 13:15 | Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.
19.06.2019 - 10:30 | pressetext.redaktion
19.06.2019 - 09:00 | JADEO Germany GmbH
pte20190527001 Umwelt/Energie, Forschung/Technologie

Lagunengrund von Venedig digital kartiert

Hochauflösendes Bildmaterial deckt Erosionsvorgänge durch Bagger, Schiffsschrauben und Co auf


Venedig: Forscher kartieren Lagunengrund digital (Foto: pixabay.com, bogitw)
Venedig: Forscher kartieren Lagunengrund digital (Foto: pixabay.com, bogitw)

Venedig (pte001/27.05.2019/06:00) - Mitarbeiter des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto di Scienze Marine http://www.ismar.cnr.it haben eine innovative Methode zur Kartierung des Lagunengrundes von Venedig entwickelt. Mithilfe hochauflösender geophysischer Aufnahmen lassen sich nun alle durch natürliche Einflüsse und menschliche Aktivitäten hervorgerufenen Veränderungen wissenschaftlich dokumentieren.

Problematischer Schiffsverkehr

"Dank der von uns eingesetzten Technologie konnten erstmals die bei Niedrigwasser entstehenden Schäden durch Baggerarbeiten, Bootsmotoren und Schiffsschrauben dokumentiert werden", erklärt Projektleiterin Fantina Madricardo. Noch wichtiger seien die durch die Meeresströmungen und den Schiffsverkehr hervorgerufenen Erosionserscheinungen an künstlichen Molen und Schutzwällen, wie sie bereits wenige Jahre nach der Fertigstellung dieser Bauwerke eintreten.

Mit dem neuen Monitoringverfahren könne laut Madricardo in jeder Art von Flachgewässern überraschenden Ereignissen wie Dammbrüchen zuvorgekommen werden. "Außerdem haben wir im Zuge der Kartierungsarbeiten neben der durch menschliche Aktivitäten hervorgerufenen Meeresverschmutzung auch durch natürliche Einwirkungen entstandene und wegen ihrer geringen Sichtbarkeit noch gefährlichere Schäden festgestellt."

Viele Experten für Datenanalyse

Zur Auswertung des sehr umfangreichen, hochauflösenden Datenmaterials war ein gut ausgebildetes Team an Fachleuten erforderlich. Die wissenschaftliche Untersuchung ist aus Mitteln des Forschungsprojekts "Ritmare" http://ritmare.it vom italienischen Bildungsministerium http://miur.gov.it finanziert worden. Einzelnheiten können in der Fachzeitschrift "Scientific Reports" nachgelesen werden.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Harald Jung
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail: jung@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.211 Abonnenten
|
172.134 Meldungen
|
69.026 Pressefotos
Top