pte20091107007 in Business
Kriegsberichterstattung - Objektivität erstes Opfer
Vier von fünf US-Zeitungen verbreiten falsche Irak-Opferzahlen
New York (pte007/07.11.2009/13:40)
Was die Berichterstattung zum gegenwärtigen Irak-Konflikt betrifft, hat die US-Zeitungslandschaft ein echtes Objektivitätsproblem. Einer Forschergruppe der Columbia University http://www.columbia.edu in New York ist nun der Nachweis gelungen, dass im Zeitraum von März 2003 bis März 2008 im Schnitt vier von fünf US-amerikanische Nachrichtenblätter in ihrer Berichterstattung zu Todesopfern auf der eigenen Seite übertrieben hohe Angaben verbreitet haben. Gleichzeitig wurde die entsprechende Opferzahl auf Seite der zivilen irakischen Bevölkerung deutlich reduziert wiedergegeben, was zu einem völlig verzerrten öffentlichen Bild der Ereignisse führte.
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