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pte20250514002 in Leben

Kampf gegen Algenblüte vergiftet das Wasser

Einsatz von Viren hat laut Biologen der University of Waterloo viele gefährliche Nebenwirkungen


"Blaualgen": Sie verfärben einen Teil des Erie-Sees (Foto: Steven Wilhelm, utk.edu)
"Blaualgen": Sie verfärben einen Teil des Erie-Sees (Foto: Steven Wilhelm, utk.edu)

Waterloo (pte002/14.05.2025/06:00)

Der Einsatz von Viren gegen die als "Blaualgen" bekannten Cyanobakterien, die auf Binnengewässern dicke blaugrüne Schichten bilden und ganze Ökosysteme, Trinkwasser und die öffentliche Gesundheit gefährden, setzt große Mengen des Giftes Microcystin-LR frei. Das haben Wissenschaftler um Jozef Nissimov von der University of Waterloo herausgefunden.

Kristallklares Wasser täuscht

Das Toxin, das unter anderem die Leber schädigt, lässt sich laut den Experten noch mehrere Tage nach dem Absterben der Bakterien in Konzentrationen nachweisen, die etwa 40 Mal höher ausfallen als der Grenzwert für Gewässer, die zu Erholungszwecken genutzt werden. Dabei erscheint das Wasser kristallklar. Trotz der Klarheit des Wassers als wichtiges visuelles Indiz für die Sauberkeit, müssten zusätzliche Tests Gefahren ausschließen, heißt es.

"Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Beziehung zwischen Viren und giftigen Cyanobakterien komplizierter ist, als wir dachten. Wir müssen diese Wechselwirkungen besser verstehen, bevor wir Viren als Strategie zur Bekämpfung von HABs in Betracht ziehen können", sagt Nissimov. Mit HAB werden im englischen Sprachraum giftige Algenblüten bezeichnet, wie das ungebremste Wachstum von Cyanobakterien landläufig genannt wird.

Algenblüte ist Gefahr für Tiere

HABs sind ein globales Problem. Je nach Art der für eine Blüte verantwortlichen Spezies kann die Exposition zu Hautausschlägen, Magenverstimmungen, Leberschäden und neurologischen Problemen führen. Auch Haus- und Nutztiere können durch den Kontakt mit kontaminiertem Wasser krank werden und sogar verenden. Zudem können HABs in Gewässern Zonen schaffen, in denen kein Leben mehr möglich ist, weil es an Sauerstoff fehlt.

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