Mit dem Drahtesel durch die Türkei
"Präsidentenroute" für anspruchsvolle E-Biker und Pedal-Treter
Istanbul (pts015/19.05.2026/08:46)
Immer mehr Reisende in Europa machen sich mit dem Fahrrad auf den Weg, um neue Länder zu erkunden. In praktisch allen Altersgruppen gilt das Zweirad – eBike oder Biobike – als hip, weil sportlich, gesund und in jedem Fall völkerverständigend, sprach- und kommunikationsfördernd. Die Türkei ist seit Kurzem Teil des Europäischen Radwegenetzes, das den Kontinent durch 17 Fernradrouten verbindet. Die Städte Edirne, Kırklareli und İzmir sind über die EuroVelo 13 und die EuroVelo 8 erreichbar.
Mehr Erlebnis durch langsames Reisen
Die türkischen Radrouten sind für verschiedene Radsportdisziplinen und Könnensstufen ausgelegt und bieten weit mehr als nur malerische Ausfahrten. Intensive Erlebnisse sind hier garantiert: von der Begegnung mit der lokalen Bevölkerung und dem Genuss regionaler Küchengerichte bis hin zur Entdeckung vielfältiger Naturlandschaften und archäologischer Stätten. Sogar "fahrradfreundlich"-zertifizierte Unterkünfte gibt es, die für Komfort und Service gerade stehen.
Prestigeträchtige Radrennen wie die "Präsidenten-Tour" geben den Takt und die Routen vor. Die 61. Auflage zu Beginn des Monats Mai startete in der Küstenstadt Çeşme bei İzmir und führte über atemberaubende Bergetappen bis in die Hauptstadt Ankara. Die Route kann man jederzeit nachfahren, es ist eine unvergessliche Reise durch die luftigen Meereshöhen und Tiefen des Landes. Und sie beweist auch die Attraktivität des langsamen Reisens auf dem "Drahtesel" – egal ob mit Radl, Velo oder Bike.
Im ersten Abschnitt, Teil der EuroVelo 8, passiert man charmante Ägäisstädte wie Alaçatı, Urla und Seferihisar und erreicht auch das UNESCO-Weltkulturerbe Ephesus. Die nächste Etappe verbindet Aydın mit der Küstenstadt Marmaris in Muğla und bietet atemberaubende Ausblicke aufs Meer sowie Anstiege durch dichte Wälder. Eine weitere Route führt von Marmaris nach Fethiye, mit dem Golf von Gökova, den antiken Städten Kaunos, Köyceğiz und dem malerischen Hafen von Göcek auf dem Weg.
Die letzte Etappe führt in die Hauptstadt Ankara und konzentriert sich auf die administrativen und historischen Sehenswürdigkeiten, insbesondere jene aus der Zeit der Republik seit 1920. Man kann die Fahrt aber auch bis zum idyllischen Eymir-See fortsetzen und die pulsierende Stadt inmitten unberührter Natur genießen. Mehr zu den Radrouten durch die Türkei gibt auf der entsprechenden Webseite.
Neue Trends im Rad-Tourismus
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| Aussender: | Türkei Tourismus Information |
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