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pte19980313011 in Business

Justiz will "Windows 98" nicht blockieren

Version ohne Internet-Browser muß jedoch ebenso lieferbar sein


Washington (pte) (pte011/13.03.1998/08:00)

Das US-Justizministerium will den Softwarekonzern Microsoft nicht daran hindern, sein neues Betriebssystem "Windows 98" zusammen mit dem Programm "Internet Explorer" auszuliefern, berichtet das "Wall Street Journal" in seiner Donnerstag-Ausgabe. Statt dessen werde das Justizministerium US-Bundesrichter Thomas Penfield Jackson auffordern, Microsoft zur Auslieferung einer zusätzlichen Version von "Windows 98" ohne Internet-Browser zu verpflichten.

Laut Microsoft ist gerade die Verschmelzung eine der wichtigsten technischen Vorgaben bei der Entwicklung des neuen Systems gewesen. Zur Zeit wird dem Konzern in einem Gerichtsverfahren vorgeworfen, seine Vormachtstellung im Bereich der Betriebssysteme auch auf die Internet-Software auszudehnen zu wollen. Unterdessen hat das amerikanische Online-Magazin "TechWeb News" berichtet, daß Microsoft "Windows 98" am 25. Juni 1998 auf den Markt bringen werde. Am 15. Mai soll es an die Computerhersteller ausgeliefert werden. (w&v) (Ende)
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