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pte20200707002 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Junge Britinnen häufig von Rachepornos bedroht

Eine von sieben schon einmal genötigt - Wohltätigkeitsorganisation fordert Verbot


Intimbild: Mehr Racheporno-Drohungen (Foto: unsplash.com, Charles Deluvio)
Intimbild: Mehr Racheporno-Drohungen (Foto: unsplash.com, Charles Deluvio)

London (pte002/07.07.2020/06:05) - Eine von sieben jungen Frauen in Großbritannien wurden schon mit Rachepornos bedroht. Vor allem im Alter zwischen 18 und 34 Jahren ist es wahrscheinlich, dass jemand intime Fotos von Frauen ohne ihre Zustimmung veröffentlichen will. Das ergibt eine Umfrage der wohltätigen Organisation Refuge http://refuge.org.uk .

"Drohungen richten Schäden an"

"Ein intimes Bild zu teilen, ist heute schon ein Verbrechen - und zwar zurecht. Aber jetzt muss das Gesetz mit der heutigen Zeit mitgehen und erkennen, dass auch die Drohungen ernsthafte Schäden anrichten, egal ob sie wahr gemacht werden oder nicht", fordert Ellie Butt, Leiterin der Abteilung Policy and Public Affairs bei Refuge. Seit 2015 sind Rachepornos in England und Wales illegal, seit 2017 auch in Schottland. Das unerlaubte Posten von intimen Bildern kann eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren nach sich ziehen.

Refuge hat die Umfrage unter 2.060 Briten durchgeführt. Davon waren 282 Frauen im Alter zwischen 18 und 34 Jahren. Für diese Gruppe ist die Bedrohung durch Rachepornos doppelt so hoch wie für den Rest der Bevölkerung. Von den Drohungen stammten 72 Prozent von einem momentanen oder früheren Partner. 83 Prozent der betroffenen Frauen haben schon andere Formen von Misshandlung erfahren.

Form von häuslicher Gewalt

Das freiwillige Teilen von intimen Bildern mit einem Partner ist heute schon üblich. 27 Prozent der befragten Männer und 43 Prozent der Frauen haben das schon einmal gemacht. Eine neue Kampagne von Refuge namens "The Naked Threat" fordert die Regierung auf, die Drohung von Rachepornos zu verbieten und als Form von häuslicher Gewalt zu definieren.

(Ende)
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