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Jemen im Fokus der Entwicklungshilfe aus den Vereinigten Arabischen Emiraten


Berlin (pts023/18.08.2022/16:15) -

Die Ölförderländer der Golfregion sind sich durchaus ihrer Vergangenheit bewusst - der Vergangenheit vor einigen Jahrzehnten, als sie noch lange nicht wohlhabend waren. Das ist einer der Gründe, warum vor allem die Vereinigten Arabischen Emirate sehr großzügig sind und jenen Ländern der Region Entwicklungshilfe leisten, die vom Ölboom nicht profitieren konnten - eine Hilfe, von der im Westen nicht viel bekannt ist. Die Emirate haben die Zeit nicht vergessen, als selbst noch aus armen Ländern bestanden und unterentwickelt waren. Jetzt, wo sie in der Lage dazu sind, empfinden sie es als ihre Pflicht, den anderen zu helfen. Sie sind außerordentlich aktiv, aber machen mit ihrem Engagement wenig Aufheben.

Mit der großzügigen Entwicklungshilfe sind die Golfländer auch bestrebt, ihre Nachbarschaft zu stabilisieren, weshalb die Entwicklungspolitik auch den Charakter einer Sicherheitspolitik hat. Die Golfstaaten unterstützen den Ausbau großer Infrastrukturprojekte und engagieren sich in Bildung und Ausbildung, bauen Wohnhäuser, Spitäler und Schulen, betreiben Frauenförderung, vergeben Mikrokredite, investieren ins Gesundheitssystem, fördern Ernährung und Hygiene, bauen Elektrizität und Wasserversorgung aus und machen die hohe Jugendarbeitslosigkeit zum Hauptanliegen. An die sechzig Prozent der arabischen Bevölkerung ist jünger als 25. Die Hilfen erfolgen zum Teil durch Gewährung von Krediten und zum Teil durch Schenkung aus dem Herrscherhaus.

Jemen ist auch in der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) seit langem eines der Schwerpunktländer. Denn es handelt sich um eines der ärmsten Länder der arabischen Welt. Nach Einschätzung der UNO herrscht hier die schlimmste humanitäre Krise der Welt. Der lang anhaltende Krieg, Armut und Hungersnot, Gewalt und Menschenrechtsverstöße, Gesundheitssituation und Wassermangel und damit verbunden die hohe Zahl von Binnenflüchtlingen machen das Land im Süden der Arabischen Halbinsel mit seinen 30 Millionen Einwohnern zum Dauer-Zielland von internationaler Hilfe.

Die umfangreiche Entwicklungshilfe aus den Emiraten bedeutet eine klare Antwort auf die oft kritische Frage, wieso Deutschland und andere europäischen Staaten sich für Jemen engagieren sollten, wo doch eigentlich arabische Nachbarn gefordert wären. Wie sich zeigt, fühlen sich die Golfstaaten in der Tat gefordert und handeln dementsprechend - und das in einem Umfang, der die westliche Entwicklungszusammenarbeit in den Schatten stellt.

(Ende)
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