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CURE - Center for Usability Research & Engineering

Ansprechpartner: Mag. Gernot Hüller, email: <A HREF=mailto:hueller@cure.at>hueller@cure.at</A>, Tel. 408 63 66 /25


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pts19980323006 in Business

JAVA Foundation Classes

Neue Freiheit für Java Programmierer


Wien (pts006/23.03.1998/12:25)

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Seit Ende Februar gibt es eine Klassenbibliothek für Java, wie es sie in dieser Dimension noch nicht gegeben hat: Die Java Foundation Classes(JFC) sind ein einheitlicher Standard für verschiedenste UserInterface Komponenten, der von Sun Microsystems gemeinsam mit Netscape und IBM entwickelt wurde. Ab der nächsten Version des JDK (Java Development Kit) sind die JFC sogar Teil der Standard Java Plattform,d.h. jeder Browser, der Java 1.2 versteht, versteht automatisch auch JFC.

Durch diese Standardisierung ist man bei der Wahl des Entwicklungstools unabhängiger: Bisher gab es vergleichbare Klassenbibliotheken meist nur in Kombination mit bestimmten Entwicklungstools, und alle diese Bibliotheken waren Entwicklungen der jeweiligen Toolhersteller. Mit dem JFC-Standard hat der Programmierer eine mächtige Palette an GUI-Elementen (GUI = Graphical User Interface) zur Verfügung, ohne sich an bestimmte Hersteller binden zu müssen.

Der Kern der JFC sind die Swing-Klassen. Diese sind eine Klassenbibliothek, die das AWT (Abstract Window Toolkit, der bisherige Standard für GUIs in Java) in wesentlichen Teilen ersetzt und viele Freiheiten bietet. Die Swing-Klassen decken alle Funktionalitäten ab, die man sich von GUIs erwartet, die aber bis jetzt noch nicht standardisiert waren: Es gibt Tabellen, Tree Browser, Buttons mit verschiedenen Verhalten, Tooltips für alle Komponenten, Interne Fenster (vielen bekannt als MDI - Multiple Document Interface), Tab Panels und vieles mehr.

Freiheiten hat auch der Anwender: Dieser kann sich ohne Programmierung aussuchen, wie ein Programm jetzt genau aussehen soll: Ob es die typische Windows-Oberfläche sein soll oder doch lieber Motif? Oder darf es Macintosh Look&Feel (als Look&Feel wird das Aussehen und das Verhalten eines User Interface bezeichnet) sein? All das läßt sich zur Laufzeit umschalten.

Diese Möglichkeit heißt "Pluggable Look & Feel". Pluggable deshalb, weil man in Swing auch andere Look&Feels "anstecken" kann. Die Macintosh-Oberfläche z.B. ist zwar noch nicht ganz fertiggestellt, wird aber demnächst als Extra-Download verfügbar sein. Eine weitere Novität ist der "Metal" Look&Feel, der von Sun entwickelt wurde und der Standard-Look für alle Swing-Programme ist. Durch Pluggable Look&Feel ist es möglich, unternehmensweit und über verschiedenste Plattformen hinweg Aussehen und Verhalten der Systeme zu definieren. Durch die erreichte Konsistenz wird dem Anwender einiges an Benutzungsproblemen erspart.

Es lohnt sich, die JFC auszuprobieren und sich die Demos anzusehen. Die JFC ist unter http://java.sun.com/products/jfc/index.html verfügbar.

Nähere Information zur Entwicklung javabasierter User Interfaces gibt es beim Java Competence Center Austria (JCCA). Das JCCA ist Teil von CURE (Center for Usability Research and Engineering), einem unabhängigen Kompetenzzentrum im Bereich Usability Engineering und User Interface Entwicklung.

Center for Usability Research and Engineering (CURE)
Java Competence Center Austria (JCCA)
Lenaugasse 2/8, A-1080 Wien
Tel.: +43-1-4086366-21, Fax.: +43-1-4080450
E-Mail: jcca@cure.at
WWW: http://www.cure.at
Kontakt:
A.o. Univ.-Prof. Dr. Manfred Tscheligi (Director)
Mag. Gernot Hüller (User Interface Engineer)

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