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pte20191213016 Unternehmen/Wirtschaft, Auto/Verkehr

Indische Airlines schlittern in die Krise

Insolvenz von Jet Airways laut Experten nicht genügend genutzt - Air India bald privatisiert


Air India: Riesenverluste im Geschäftsjahr 2019 (Foto: pixabay.com, PilotGo)
Air India: Riesenverluste im Geschäftsjahr 2019 (Foto: pixabay.com, PilotGo)

Sydney/Schwanenstadt (pte016/13.12.2019/13:30) - Die indischen Fluglinien verlieren am Ende des Geschäftsjahres 2019 rund 600 Mio. Dollar (etwa 536 Mio. Euro), wie ein Bericht des australischen Analyseunternehmens Centre of Aviation (CAPA) http://centreforaviation.com ergibt. Noch im Juni sah die Prognose von CAPA deutlich positiver aus, das Unternehmen rechnete mit einem Profit von 500 bis 700 Mio. Dollar. Die Fluglinien konnten aus dem Untergang von Jet Airways im April nicht genügend Kapital schlagen, meinen die Analysten.

"Air India steht vor dem Aus"

"Die indische Luftfahrtszene steht momentan massiv unter Druck. Unter anderem steht die Staatsfluglinie Air India vor dem Aus. Das liegt vor allem daran, dass die Industrie noch immer viele Altlasten mit sich herumträgt, sie war von Anfang an unterkapitalisiert. Sobald hier der Cashflow stoppt, droht den Airlines der Bankrott. Die Goldrauschstimmung, die in den vergangenen zehn Jahren vorherrschte, hat diese Schwierigkeiten heute nur verstärkt", erklärt Luftfahrtexperte Thomas M. Friesacher http://aeroxpert.eu im pressetext-Interview.

Laut CAPA handelt es sich bei der neuen Analyse um die größte Herabstufung in einem Quartal, die das Unternehmen in mehr als 16 Jahren durchgeführt hat. Die potenziellen Vorteile einer Konsolidierung angesichts der Insolvenz von Jet Airways sowie von relativ niedrigen Ölpreisen wurden 2019 nicht genug ausgenutzt. Stattdessen setzten die indischen Airlines auf aggressive Expansion, um die frei gewordenen Flughafenslots von Jet Airways zu ergattern, was sich allerdings negativ auf den Gewinn auswirkte.

Regierung muss instandhalten

CAPA rechnet damit, dass Air India bis Ende 2020 privatisiert wird. Ursprünglich hatte das Analyseinstitut für 2020 für die Staatsfluglinie einen Verlust von 150 Mio. Dollar errechnet. Damit hätte der Konzern sein bestes Ergebnis seit über einem Jahrzehnt erreicht. Doch weil sie die Insolvenz von Jet Airways nicht genügend ausnutzte, erwartet die Fluglinie nun ein Verlust von 500 Mio. Dollar.

Die indische Regierung tut laut CAPA momentan zu wenig, um Instandhaltungsüberprüfungen für Air India zu finanzieren. Dies sei ein Fehler, weil nur durch solche Überprüfungen die gesamte Air-India-Flotte betriebsbereit sein kann. Das würde die Fluglinie für private Investoren deutlich attraktiver machen und zu besseren Angeboten führen.

(Ende)
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