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pte20210914004 Handel/Dienstleistungen, Technologie/Digitalisierung

Inder speichern PINs auf dem Smartphone

Viele gehen leichtsinnig mit sensiblen Daten um - Experten warnen vor trügerischen Apps


Geldautomat: Sicherheit nicht immer beachtet (Foto: Sebastian Ganso/pixabay.com)
Geldautomat: Sicherheit nicht immer beachtet (Foto: Sebastian Ganso/pixabay.com)

Neu Delhi/San Francisco (pte004/14.09.2021/06:10) - Elf Prozent der Inder speichern sicherheitskritische Passwörter für Kreditkarten, E-Mail-Postfächer und andere Funktionen auf dem Smartphone. Und jeder Dritte vertraut die sensiblen Ziffernfolgen einer E-Mail oder PC und Laptop an, wie eine Umfrage der Community-Plattform LocalCircles http://localcircles.com zeigt. E-Mails sind die beliebtesten Speicherorte. 15 Prozent sichern sich auf diese Weise den Zugang zu ihren Passwörtern.

21 Prozent haben PINs im Kopf

Von denen, die diese elektronischen Hilfen nicht nutzen, notieren 39 Prozent die Codes auf Papier, 21 Prozent gaben an, sie im Kopf zu speichern. 35 Prozent teilen ihre PINs mit Familienmitgliedern, Freunden oder Haushalts- und Büroangestellten. "Die elektronische Speicherung der Codes ist sehr unsicher, da die meisten Online-Apps heutzutage um Erlaubnis bitten, auf Kontaktdaten und Textnachrichten zuzugreifen", warnt der Bericht.

Obwohl einige Apps ein hohes Maß an Sicherheit böten und vertrauenswürdig seien, gelte das nicht für die Mehrheit der Apps, die aus Stores heruntergeladen werden können. Indiens Cyber-Sicherheitsforscher hätten kürzlich 167 gefälschte iOS- und Android-Apps identifiziert, die von Hackern verwendet werden, um Geld von Menschen zu stehlen.

Transaktionslimits können helfen

"Mit dem Ziel, digitale Zahlungen mit Debitkarten und Kreditkarten sicherer zu machen, schreiben neue Regeln der Reserve Bank of India vor, dass Karteninhaber Transaktionslimits einrichten. Die Behörde hat die Banken auch angewiesen, es den Menschen zu ermöglichen, sich für Präferenzen wie Opt-in oder Opt-out von Diensten, auch für Ausgabenlimits und andere Dienste für Online-Transaktionen, internationale Transaktionen und kontaktlose Transaktionen zu registrieren", heißt es im Bericht.

(Ende)
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Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
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