Im Winter entlang der türkischen Schwarzmeerregion
Mehr als 1250 Kilometer pure Natur und jahrtausende alte Architektur
Sinope (pts024/23.02.2026/12:10)
Der griechische Philosoph Diogenes wurde hier geboren, der römische Dichter Ovid hierher verbannt: Die bezaubernde türkische Küstenlandschaft am Schwarzen Meer wurde jetzt vom US-Magazin National Geographic zu den weltweit schönsten Reisezielen des Jahres 2026 gekürt. Auch im Winter lohnt sich eine Entdeckungsreise entlang der südlichen Schwarzmeerregion, die für ihre üppigen Berglandschaften und verträumten Buchten bekannt ist.
Vom Berg ins Thermalbad
Von Istanbul bis zur georgischen Grenze im Osten sind es rund 1250 Kilometer, auf denen Besucher pure Natur und jahrtausende alte Kultur erleben können, und das auch in der kalten Jahreszeit. So spielt der Nordosten des Landes seinen ganz eigenen Charakter aus. Hafenstädte wie Ordu und Giresun sind auch im Winter eine Reise wert, die pittoreske Architektur ebenso wie Hochland und Wälder des imposanten Pontusgebirges bieten die bezaubernde Kulisse.
Von der Panoramafahrt mit der Seilbahn nach Boztepe und dem Bungalowaufenthalt rund um den Nationalpark Ulugöl bis hin zum Besuch der orthodoxen Kirche Yason Burnu am Kap Jason in Perşembe (Cittaslow) reicht die Palette der Abwechslung. Direkt vom Berg ins Heilbad kommt man am Çambaşı-Plateau rund 60 km südlich von Altınordu, seine Thermalquellen und das gleichnamige Skigebiet sind exakt jene Urlaubsziele, die den Bergsportler begeistern.
Giresun weiter östlich hingegen verwandelt sich im Winter in ein malerisches Paradies mit seinen Naturwundern wie dem Kümbet-Hochland, den Göksu-Travertinen und dem Kuzalan-Wasserfall. Für Reisende, die authentische lokale Kulturbräuche suchen, bietet das kleine Dörfchen Kuşköy ein einzigartiges Erlebnis: Hier wird noch die "Pfeifsprache" zur Verständigung über weite Distanzen gepflegt, die inzwischen auf der Liste des geschützten immateriellen Kulturerbes steht.
Perle des Schwarzen Meers
Noch weiter östlich lockt die Küstenstadt Trabzon, genannt die Perle des Schwarzen Meeres, mit ihrem einzigartigem Charme. Das Sümela-Kloster, heute UNESCO-Weltkulturerbe, wirkt im Winter noch magischer, ebenso wie die schneebedeckten Hochebenen von Maçka und Erikbeli oder der märchenhafte Uzungöl-See. In den Dörfern rund um Trabzon, wie in Hamsiköy, laden urgemütliche Ferienhäuser mit Bergpanorama zum Verweilen, von hier ist es nicht weit zum Skigebiet Zigana.
Auch die Hafenstadt Rize nahe der Grenze zu Batumi in Georgien offenbart im Winter beeindruckende Impressionen. Schneebedeckte Wahrzeichen wie die Burg Zil und die Şenyuva-Brücke treffen hier auf die imposante Landschaft des Ayder-Plateaus, das ebenso für seine Winterpanoramen wie Thermalquellen bekannt ist. Auf der Strecke nach Erzurum liegt das Skigebiet rund um den Ovit-Berg. Die kleine Grenzstadt Artvin bietet Naturhighlights wie das Kaçkar- und Kafkasör-Hochland, den Cittaslow-Ort Şavşat und das unberührte Biosphärenreservat Camili.
Wintergrüße und Wintergenüsse
Nur etwa drei Autostunden von Istanbul entfernt liegt Bolu – eines der beliebtesten Reiseziele für Winterurlauber am westlichen Schwarzen Meer. Winterwanderungen rund um den geheimnisvollen Abant-See und im Yedigöller-Nationalpark sind geradezu ideale Möglichkeiten für Freunde der Naturfotografie, ihre Kunst weiter zu entwickeln. Ein gemütlicher Chalet-Aufenthalt ist da wohl verpflichtend.
In Bolu gibt es zudem mineralreiche Quellen, so unter anderem in Göynük und Mudurnu. Auch Safranbolu in Karabük, der einzige Ort in der Türkei, der sowohl UNESCO-Weltkulturerbe als auch Slowfood-Stadt (Cittaslow) ist, verzaubert seine Besucher. Wenn der Schnee auf den alten osmanischen Häusern liegt, kommt die alte Kopfsteinarchitektur der Stadt noch besser zur Geltung.
Das gilt auch für die Küstenstädte Bartın, Sinope und Samsun. Das atemberaubende Amasra in Bartın, der nördlichste Punkt der Türkei in İnceburun, die Slowfood-Stadt Gerze in Sinope und Samsuns historische Sehenswürdigkeiten wie die Nachbildung der Bandırma-Fähre sind nur einige der faszinierenden Highlights.
Nicht zu vergessen die außerordentlich herzhafte Küche: Von Kuymak, das heiß zum Frühstück serviert und mit regionaler Butter, Maismehl und lokalem Käse zubereitet wird, über wärmende Schwarzkohlsuppe und eingelegtes Gemüse bis hin zu frischen, fischähnlichen Sardellen, die in den kälteren Monaten noch aromatischer schmecken, bietet die Region eine reiche Palette unvergleichlicher Geschmackserlebnisse.
Lokale Spezialitäten wie die Akçaabat-Fleischbällchen aus Trabzon oder der Milchreis aus Hamsiköy, das traditionelle Pide aus Samsun und das berühmte Lokum aus Safranbolu bereichern die kulinarische Reise entlang der Schwarzmeerküste. Wichtig zu erwähnen: Gesüßter türkischer Tee ist rund um die Uhr verfügbar, zubereitet aus Quellwasser vom Pontus-Gebirge und den Blättern der saftig grünen Felder von Rize.
Link zum Foto-Download: https://docs.tga.gov.tr/a1lxv47i
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