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Dr. Regina EWALD & Partner Gruppenpraxis für Allgemeinmedizin OG
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Mediabox

pts20221130008 Medizin/Wellness, Politik/Recht

Im Primärversorgungszentrum Donaustadt stehen nicht nur rein medizinische Bedürfnisse der Patient:innen im Fokus

Link-Workerin kämpft gegen Bürokratie, Frust, Gleichgültigkeit und für mehr Menschlichkeit


Wien (pts008/30.11.2022/09:50) -

Ältere, chronisch physisch oder psychisch kranke, von sozialer Benachteiligung und Armut betroffene Menschen sowie Personen mit niedrigem Bildungsniveau und geringer Gesundheitskompetenz sind oft schlichtweg damit überfordert, für ihre Gesundheit zu sorgen. Seit einigen Wochen arbeitet eine Sozialarbeiterin in der Gemeinschaftspraxis der Primärversorgung Donaustadt (direkt an der U2-Station "Donauspital") als Link-Workerin. Sie kümmert sich nach dem Konzept von Social Prescribing um die nicht-medizinischen Bedürfnisse von Patient:innen – für viele Menschen mit gesundheitlichen und sozialen Problemen ist sie der Rettungsanker in der Not. Doch ihre Arbeit – obwohl sie für eine rasche Genesung und das Wohlbefinden benachteiligter Patient:innen entscheidend ist – ist noch immer keine Selbstverständlichkeit in den sozialen Angeboten der Stadt Wien. https://www.phc-donaustadt.at/

Probleme eruieren, Lösungswege anbieten und aktiv bei Umsetzung unterstützen

Die Sozialarbeiterin Elke Garshall ist Ansprechpartnerin zum Thema Social Prescribing im PHC-Zentrum. Sie hält nicht nur selbst aktiv die Augen nach Patient:innen sowie Angehörigen, die mit ihrer Lebenssituation überfordert sind, offen, sondern bekommt auch Hinweise von Ärzt:innen und Pfleger:innen, die im direkten Kontakt während der Behandlung regelmäßig auf unterstützungsbedürftige Menschen aufmerksam werden. Im Rahmen ihrer Arbeit begleitet sie auch Pfleger:innen bei Hausbesuchen. Vor Ort kann sie Probleme und deren Ursachen erkennen und besser einschätzen. Sie erarbeitet Lösungsvorschläge, erörtert gemeinsam mit den betroffenen Menschen unterschiedliche Optionen und organisiert im Schnellverfahren konkrete Hilfe und Hilfsmittel bei der Stadt Wien oder im Gesundheitssystem. "Der Bedarf ist groß. Die psychischen Probleme nehmen in Zeiten allgemeiner Krisen derart überhand, dass selbst der PSD (Psychosozialer Dienst), der die erste Anlaufstelle für Menschen mit psychischen Problemen sein sollte, eine Warteliste von zwei bis drei Monaten hat. Dieses ganz konkrete Problem kennt man auch im Donauspital, da dort Patient:innen von der Ambulanz an den PSD überwiesen werden. Dort ist man sehr froh, dass es jetzt im Primärversorgungszentrum Donaustadt eine Sozialarbeiterin als zusätzliche Ansprechpartnerin für Betroffene gibt", so Elke Garschall.

Große Vorteile für die Donaustädter Gesundheitsversorgung

Der in England entwickelte Ansatz des Social Prescribings findet europaweit Anerkennung. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Angebote im Primärversorgungszentrum Donaustadt kommt der Arbeit des Link-Workings große Relevanz zu. "Einsamkeit ist in einer Großstadt wie Wien ein weit verbreitetes Phänomen unter älteren, armen und kranken Menschen. Soziale Belastung beeinflusst die Gesundheit enorm. Wir nehmen betroffene Patient:innen sprichwörtlich an der Hand und versuchen, bei Amtswegen und bürokratischen Hürden zu helfen und im Bedarfsfall Kontakte im Bezirk herzustellen, die im jeweiligen Fall nutzbringend sein könnten. Als Ärztin sehe ich täglich den direkten Zusammenhang von sozialer Not und schlechter Gesundheit. Daher wollen mein Team und ich die Vorreiterfunktion in puncto Social Prescribing in Wien einnehmen", so die ärztliche Leiterin des Primärversorgungszentrums, Dr. Regina Ewald.

Kontakt:
Primärversorgung Donaustadt
1220 Wien, Zschokkegasse 140/33, an der U2-Station "Donauspital"
Tel.: 01 34 30 132
Fax: 01 34 30 132 99
E-Mail: ordination@phc-donaustadt.at
Homepage: https://www.phc-donaustadt.at/

Neue Öffnungszeiten:
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Di. 7-19 Uhr
Sa. 8-13 Uhr

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(Ende)
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Website: www.phc-donaustadt.at
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