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Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales

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pts19980408005 in Business

Hostasch: Verbesserte Zahnpflege bei Österreichs Schulkindern

Weniger Karies durch bundesweite Kariesprävention


Wien (pts005/08.04.1998/10:42)

"Österreichs Schulkinder haben gesündere Zähne als noch vor wenigen Jahren. Eine erfreuliche Tatsache, die den Sinn präventiver Gesundheitsmaßnahmen eindeutig unter Beweis stellt." Diese Feststellung traf heute Gesundheitsministerin Lore Hostasch nach dem Bekanntwerden einer vom BMAGS in Auftrag gegebenen Studie des Österreichischen Institutes für Gesundheitswesen (ÖBIG). Untersucht wurden die Zähne zwölfjähriger Kinder. Damit wurde ein Vorschlag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgegriffen, die bis zum Jahre 2000 die Zahl karieskranker Zähne pro Kind auf höchstens drei limitieren will.

"Die zwölfjährigen österreichischen Kinder kommen im Durchschnitt auf 1,7 kranke bzw. fehlende Zähne. Damit wird die Vorgabe der WHO klar unterschritten", freut sich Hostasch.
Dieser Wert hatte 1990 4,2 betragen, 1993 3,0.

"Unsere Kinder befinden sich damit im europäischen Mittelfeld, d.h. aber auch, daß manche Länder ein noch besseres Ergebnis erzielen. Wir sollten daher auch in Zukunft der Volkskrankheit Karies eine erhöhte Aufmerksamkeit widmen", forderte die Gesundheitministerin. Führend im europäischen Zahnputzvergleich sind Hollands Kinder. Weit vorne auch die Schweiz und die skandinavischen Länder.

"Auf regionaler und auf Landesebene gibt es hervorragend organisierte und entsprechend erfolgreiche Modelle in der Kariesprophylaxe", betonte die Gesundheitsministerin, die in diesem Zusammenhang besonders steirische Initiativen lobend erwähnte. Die Sinnhaftigkeit guter Zahnpflege sei heute unbestritten, denn diese sei nicht nur für die Gesundheit im allgemeinen und das persönliche Wohlbefinden wichtig, sondern helfe darüber hinaus auch Kosten vermeiden, so Hostasch.

"Mit dem Erreichten bin ich dennoch nicht ganz zufrieden", räumte Hostasch ein, die unter anderem auf AHS-SchülerInnen verwies, die einen besseren Zahnzustand aufweisen als HauptschülerInnen. "Da gibt es noch ein reiches Betätigungsfeld für Eltern, Lehrer, Erzieher und Gesundheitsbehörden", so die Gesundheitsministerin abschließend. (Ende)
Aussender: Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales
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