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Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales

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pts19980325011 in Business

Hostasch: Flächendeckendes Impfprogramm für Österreichs Kinder

Neue Qualität in der Gesundheitsprävention


Wien (pts011/25.03.1998/10:21)

"Mit dem flächendeckenden Impfkonzept, welches ab 1. Januar 1998 allen österreichischen Kindern bis zum Ende des Schulalters kostenlos Impfungen gegen die ansteckendsten Infektionskrankheiten ermöglicht, hat die Gesundheitsprävention in unserem Land eine neue Qualität erreicht", betonte Gesundheitsministerin Lore Hostasch in einer Aussendung wenige Tage vor dem in Salzburg stattfindenden Österreichischen Impftag.

"Die Impfstoffe werden von öffentlichen Stellen kostenlos verabreicht. In einigen Bundesländern, wie Niederösterreich, Burgenland und Vorarlberg, sind die niedergelassenen Ärzte in die Aktionen miteingebunden. In den anderen Bundesländern laufen die Verhandlungen, die spätestens in der zweiten Jahreshälfte auch hier die Einbeziehung niedergelassener Ärzte möglich machen", erläuterte Hostasch.

Zwtl.: Aufstockung des Budgets von 36 auf 80 Millionen Schilling

Das flächendeckende Impfprogramm sei nur deshalb möglich geworden, weil das dafür zur Verfügung stehende Budget von rund 36 auf 80 Millionen aufgestockt werden konnte, so die Gesundheitsministerin. Der Bund trage zu 2/3 die Kosten für die Impfstoffe, der Hauptverband beteilige sich mit 1/6 an dem Programm. Die restlichen Kosten - für die Durchführung der Impfungen - übernehmen die Bundesländer und die Versicherungsträger.

Zwtl.: Neu im Programm eine Impfung gegen Hepatitis B

Mit einem Impfstoff gegen Hepatitis B trägt das Gesundheitsministerium der immer größeren Verbreitung dieser Krankheit Rechnung. Gegen Diphterie-Tetanus-Pertussis-Haemophilus influenzae b steht ein Vierfach-Impfstoff zur Verfügung, der im Laufe des Jahres von einem Fünffach Impfstoff abgelöst und dann auch gegen Polio schützen wird. Zur Zeit wird Polio noch oral als Einzelimpfung verabreicht.

Weiters im Impfprogramm ist ein Kombinationsimpfstoff gegen Masern-Mumps und Röteln. Mit einer eigenen Informationskampagne ab Herbst soll eine höhere Durchimpfungsrate erzielt werden.

Zwtl.: Impfung gegen bakterielle Meningokokkenimpfung nur bedingt zu empfehlen

"Die Meningitisfälle der jüngeren Vergangenheit haben die Frage nach einer Durchimpfung gefährdeter Bevölkerungsgruppen gestellt. Gegen den in Österreich häufigsten Typus B gibt es keinen Impfstoff. Gegen den Typus C, wie zuletzt in Niederöblarn aufgetreten, ist eine Impfung möglich, jedoch wird erst nach 10 Tagen ein Impfschutz aufgebaut. Deshalb ist eine Impfung bei Meningokokken-Meningitis nur in ganz bestimmten Fällen angezeigt. (Ende)
Aussender: Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales
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